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Deutsche KMU im Online-Marketing besonders konservativ

20.08.2021 - Der Small Business Digital-Index von GoDaddy untersucht den Digitalisierungsstand in deutschen und europäischen Kleinunternehmen. Im Fokus der Befragung steht der Einsatz digitaler Marketingtools durch die eigene Website oder soziale Medien.

von Dominik Grollmann

Der Website-und Domain-Anbieter GoDaddy   hat mit dem Small Business Digital-Index untersucht, wie gut deutsche und europäische Kleinunternehmen (bis zu 50 Mitarbeiter) in puncto Digitalisierung aufgestellt sind. Die Umfrage zeigt: Deutsche Unternehmen verfolgen beim Einsatz digitaler Marketingtools weiterhin einen traditionelleren Ansatz. Ein Grund dafür ist, dass 58 Prozent von ihnen der persönliche Kundenkontakt immer noch besonders am Herzen liegt, um eine Kundenbeziehung aufzubauen. Das ist relativ viel im europäischen Vergleich. In Frankreich legen zum Beispiel nur 42 Prozent der befragten Kleinunternehmen Wert auf den direkten, persönlichen Kontakt zum Kunden.

Die Ergebnisse sind besonders jetzt, mehr als eineinhalb Jahre nach dem Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020, interessant. Damals standen viele kleine Unternehmen vor der Herausforderung, ihr Geschäft von heute auf morgen ins Netz zu verlagern. Die im Februar 2021 durchgeführte Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie kleinen Unternehmen der Aufbau von Nähe zum Kunden in einem digitalen Umfeld gelungen ist und wie sie diese künftig weiter ausbauen wollen.

 (Grafik: GoDaddy)


Verkaufen und werben mit einer Website und Social Media

Beim digitalen Marketing spielt für die deutschen Befragten die eigene Website eine tragende Rolle. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereits eine eigene Website als Marketing-Tool nutzen, etwa jedes fünfte befragte Unternehmen (18 Prozent) plant, diese aufzubauen. Ein Fünftel (21 Prozent) nutzt aktuell noch nicht vollumfänglich das Marketingpotential der eigenen Online-Präsenz aus. Die meisten nutzen ihre Website, um Produkte (34 Prozent) und Services (41 Prozent) zu verkaufen. In diesem Bereich sind auch die Social-Media-Kanäle von Bedeutung. 44 Prozent der befragten Unternehmen nutzen die sozialen Medien vorrangig zum Marketing oder als Online-Shopping-Kanal. Facebook ist dabei mit Abstand das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk (81 Prozent), Instagram folgt dank integrierter Shopping-Funktion auf Platz 2 mit 50 Prozent.

Digitales Marketing in Deutschland: Luft nach oben

Die Ergebnisse des Small Business Digital-Index machen zudem klar, dass das Potential für digitale Marketingaktivitäten bei deutschen Unternehmen bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Das zeigt sich auch an den Ausgaben: 40 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, dass sie ihr Marketingbudget ausschließlich in Offline-Marketing investieren. Nur jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) nutzt einen Mix aus Online- und Offline-Werbung.

Potentiale von SEO und E-Mail-Marketing

Die Bestrebungen, das digitale Marketing-Portfolio auszubauen, sind dennoch da: Rund ein Drittel (31 Prozent) der befragten deutschen Kleinunternehmen plant, im Jahr 2021 vermehrt auf eine suchmaschinenoptimierte Website zu setzen. Rund ein Drittel der Unternehmen sagte zudem, sie würden sich vornehmen, in diesem Jahr erstmals EMail-Marketing-Kampagnen durchzuführen (28 Prozent). Dies ermöglicht einen fortwährenden Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Kundschaft und bildet damit die Basis für eine engere Kundenbindung im digitalen Kontext.

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