Bundesnetzagentur

Porto-Preise für Brief und Pakete dürfen steigen

Die Zahl auf der Marke wird 2025 wohl mal wieder größer (Bild: Deutsche Bundespost)
Die Zahl auf der Marke wird 2025 wohl mal wieder größer

26.09.2024 - Die Bundesnetzagentur hat der Post grünes Licht gegeben für Portoerhöhungen von bis zu 10,5 Prozent. Jetzt werden Wetten angenommen, ob die Post diesen Spielraum nutzt.

von Joachim Graf

Es ist jedes Jahr dasselbe. Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen von den Bäumen - und die Deutsche Post   erhöht die Preise. Nun hat die kontrollierende Bundesnetzagentur die Preisänderungsspielräume bekannt gegeben   .

Weil die Sendungsmengen zurückgingen darf die Post nun die Preise erhöhen. Und zwar beim Privatkunden-Brief und der Geschäftspost um 10,48 Prozent und beim Privatkunden-Paket und 7,21 Prozent. Doch dabei handelt es sich um ein Bündel: Es ist möglich, die Preise einzelner Produkte stärker und andere wiederum schwächer anzuheben, so die Behörde   .

Marktteilnehmer, Wettbewerber, Verbraucherschutzorganisationen und andere interessierte Kreise können bis zum 18. Oktober 2024 die geplante Entscheidung kommentieren. Die finale Entscheidung wird voraussichtlich Mitte November veröffentlicht. Die Deutsche Post AG kann nach Bekanntgabe der endgültigen Price-Cap-Entscheidung die Preise für die einzelnen Produkte ? wie z. B. für den Standardbrief oder die Postkarte ? der Bundesnetzagentur zur Genehmigung beantragen. Die Preise werden genehmigt, wenn sie sich in dem durch die Price-Cap-Entscheidung vorgegebenen Rahmen bewegen. Die neuen Porti werden ab dem 1. Januar 2025 für zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2026 gelten.

Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Mehr zum Thema:
Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Stephanie Heinecke
    Stephanie Heinecke
    (beCircle)

    KI in der Praxis: Werkzeuge statt Wunderwaffe

    KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch Unternehmen brauchen keine Wunderwaffe - sie brauchen Orientierung. In diesem Vortrag erfahren Sie anhand von KI-Einsatzbeispielen aus der Unternehmenspraxis, wie sich Künstliche Intelligenz als Werkzeug sinnvoll einsetzen lässt. Anhand von Praxisbeispielen erfahren Sie: Wie erkennt man Risiken? Wie minimiert man sie? Und wie findet man die richtige Balance zwischen Experiment, Sicherheit und Umsetzung?

    Der Vortrag zeigt, wie bestehende KI-Lösungen kuratiert, zu einem funktionierenden Ganzen orchestriert und zu maßgeschneiderten Anwendungen zusammengefügt werden. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sicherstellen, dass die KI-Entwicklung nicht mit dem Go-Live endet und wie Sie das Beste aus aktueller KI-Technik in dem laufenden Betrieb sicherstellen können.

    Vortrag im Rahmen der Zukunftskonferenz 26. Trends in ECommerce, Marketing und digitalem Business am 04.12.25, 11:00 Uhr

Anzeige
www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de