09.09.2026 - B2B-Unternehmen investieren zwar weiter in Marketing und Künstliche Intelligenz, doch die Etats halten mit den steigenden Kosten nicht Schritt. Gleichzeitig verlagern sich die Budgets von bezahlter Reichweite hin zu eigenen Inhalten.
von Dominik Grollmann
Die Marketing-Budgets im deutschen B2B-Mittelstand wachsen 2026 nominal um 2,1 Prozent auf durchschnittlich 3,57 Millionen Euro. Da die Preise für extern eingekaufte Dienstleistungen im gleichen Zeitraum jedoch um rund 12 Prozent gestiegen sind, verfügen Unternehmen real über weniger Marketingbudget als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "B2B-Marketing-Budgets 2026" des Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik)
, die zum 14. Mal veröffentlicht wurde.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich dabei zum zweitwichtigsten Investitionsthema im B2B-Marketing - direkt hinter der Leadgenerierung. 85 Prozent der befragten Unternehmen setzen bereits generative KI ein, 72 Prozent investieren in KI-Agenten und Workflow-Automatisierung.
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