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Wo es derzeit gute Jobaussichten gibt

06.07.2021 - Der Arbeitsmarkt erholt sich wieder, wenn auch unterschiedlich in den verschiedenen Branchen. Laut dem Arbeitsmarktradar von LinkedIn ist jetzt ein guter Zeitpunkt für die Jobsuche in der Medien- und Kommunikationsbranche.

von Frauke Schobelt

Für Arbeitssuchende war es im vergangenen Jahr schwer, einen Job zu finden, da es wenige offene Stellen und viele BewerberInnen gab. Aktuelle Daten von LinkedIn   zum Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass sich die Situation in den letzten Monaten wieder verbessert hat - die Anzahl der BewerberInnen pro Job ist kontinuierlich gesunken. Der Wettbewerb um Stellen ist derzeit sogar geringer als vor der Coronakrise. Diesen Trend beobachtet das Netzwerk in allen großen Volkswirtschaften Europas. Ein Grund: Aufgrund der Öffnungen suchen viele Unternehmen gleichzeitig Personal, viele ArbeitgeberInnen haben gleichzeitig Schwierigkeiten, geeignete Talente zu finden. "Unsere Auswertungen zeigen, dass wir uns derzeit in einem ArbeitnehmerInnen-freundlichen Arbeitsmarkt befinden. Wer also schon länger darüber nachdenkt, den Job oder sogar das Berufsfeld zu wechseln, für den oder die ist jetzt vermutlich ein guter Zeitpunkt gekommen, dies zu tun", erklärt Kristin Keveloh , Senior Manager, Public Policy und Economic Graph bei LinkedIn.

Der Arbeitsmarkt entspannt sich wieder europaweit.  (Grafik: LinkedIn)


Welche Branchen die besten Perspektiven für BewerberInnen bieten, stellt LinkedIn in seinem Arbeitsmarktradar in einer Heatmap dar.
  • grün = Branchen, in denen verhältnismäßig wenig Konkurrenz herrscht, d.h. es bewerben sich wenige KandidatInnen auf einen Job
  • rot = Branchen, in denen hohe Konkurrenz herrscht
  • weiß = Branchen, in denen der Wettbewerb weder besonders hoch noch niedrig ist
Der Konkurrenzkampf in der Kommunikationsbranche lässt etwas nach (rot=hohe Konkurrenz, grün=wenig Konkurrenz, weiß=Wettbewerb ist weder besonders hoch noch besonders niedrig).  (Grafik: LinkedIn)


Guter Zeitpunkt für Jobsuche in der Kommunikationsbranche

  • Die Corona-Pandemie hat in der Gesundheitsbranche, in der es sowieso schon Personalmangel gab, zu einem massiven Engpass geführt. Im Vergleich zum Vorjahr sind hier gerade weniger Jobs ausgeschrieben, aber der Konkurrenzkampf ist hier immer noch sehr niedrig.
  • Ähnlich sieht es in der Software und IT-Branche aus - auch hier gab es schon vor der Krise einen Fachkräftemangel. Während der Krise war dieser etwas weniger ausgeprägt, ist aber jetzt sogar noch stärker als vor der Krise.
  • Im verarbeitenden Gewerbe hat der Konkurrenzkampf letztes Jahr zeitweise zugenommen und ist jetzt etwas niedriger als vor der Krise, d.h. auch hier scheint jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich zu bewerben.
  • Im Einzelhandel wird derzeit durch die Wiedereröffnungen verstärkt gesucht, d.h. auch hier sollten geeignete Bewerber:innen gute Chancen haben.
  • Die unternehmensnahen Dienstleistungen waren von der Krise nur kurzfristig betroffen, was wir auch in der Anzahl der Stellenausschreibungen sehen konnten, die nur einige Monate gesunken ist. Derzeit ist auch hier der Konkurrenzkampf niedriger als vor der Krise.
  • Die Medien- und Kommunikationsbranche war sowohl vor als auch während der Krise sehr beliebt und hat sich durch einen hohen Konkurrenzkampf ausgezeichnet, welcher nun etwas nachgelassen hat. Hier ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich auf Jobs zu bewerben.
  • Die Hardware- und Netzwerkbranche sowie die Finanzbranche verzeichnen einen ähnlichen Trend, wenn auch weniger stark ausgeprägt als in der Medien- und Kommunikationsbranche.
  • Die Branchen Tourismus und Konsumgüter wurden besonders hart von der Krise getroffen, was sich auch in den Bewerber:innenzahlen widergespiegelt hat. Auch wenn die Situation sich mittlerweile entspannt hat (in beiden Branchen sind im Mai 2021 auf Stellenausschreibungen durchschnittlich etwa ein Drittel der Bewerbungen vom Mai 2020 eingegangen), gibt es hier im Vergleich zu anderen Branchen immer noch sehr viel Konkurrenz.

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