B2B

Jedes zweite B2B-Unternehmen beschäftigt Social-Media-Agenturen

24.09.2025 - B2B-Kommunikation in den sozialen Netzwerken betreiben die meisten Unternehmen nur zu einem Ziel: um messbare Erfolge zu haben. Die sind aber meist nur mit Paid Content zu haben. Visuelle Formate sind ein Muss, aber für regelmäßigen Content werden meist Agenturen engagiert. Dies sind einige der Ergebnisse aus der aktuellen Social-Media-Studie von Althaller Communication.

von Christian Gehl

Social Media wird heute dort genutzt, wo die Netzwerke messbare Erfolge für Unternehmen liefern: in Form von Leads, Employer Branding oder verbesserter Kundenbindung. Parallel dazu setzt sich im B2B ein zweiter Trend durch: Paid Content wird Pflicht. Immer mehr Sichtbarkeit ist ohne Budget kaum noch erreichbar. Vor allem in gesättigten Märkten und bei erklärungsbedürftigen Produkten rücken bezahlte Kampagnen in den Mittelpunkt und binden Social Media noch enger an klassische Marketing- und Werbedisziplinen.

Dies sind einige der Ergebnisse aus der B2B-Social-Media-Studie 2025/26   von Althaller Communication   . 870 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben daran teilgenommen.

Weitere Punkte:

  • LinkedIn   bleibt die Nummer eins, verliert jedoch leicht an Nutzungsanteilen. Plattformen wie Instagram   , Facebook   oder YouTube   verzeichnen spürbare Rückgänge, X   und Xing   spielen kaum noch eine Rolle.
  • Videos, interaktive Formate und Thought Leadership gewinnen an Gewicht. Zwei Drittel der Befragten investieren bereits in eigene Bild- und Videoproduktionen, um komplexe Themen verständlich und zugleich emotional aufzubereiten. Eine zentrale Rolle spielen dabei Corporate Influencer und Expertenstimmen aus den Unternehmen selbst. Über 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass die kontinuierliche Erstellung relevanter Inhalte ihre größte Herausforderung darstellt. Rund die Hälfte bindet Agenturen gezielt ein, um Content-Defizite zu überbrücken.
  • Über 82 Prozent der Unternehmen nutzen KI für Texte, Grafik, Planung und Analyse. Social Media wird dadurch datengetriebener, effizienter und strategischer - in einer Geschwindigkeit, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war.
  • Konzerne betreiben Social Media mit eigenen Units und investieren über 150 Stunden pro Woche, während kleinere Firmen die Arbeit oft noch nebenbei stemmen.

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