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Fünf Trends für lokales Online-Marketing 2021

06.01.2021 - Auch wenn die Pandemie im Jahr 2021 in Deutschland eingedämmt sein sollte, werden die drastischen Auswirkungen von Covid-19 weiterhin zu spüren sein. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen ihre Kommunikation in diesem Sinne anpassen.

von Christina Rose

Das Virus ist ein Katalysator: Es beschleunigt Probleme, Ideen und Initiativen, die vor sich hin brodelten, aber ohne die Krise möglicherweise nicht so schnell zum Thema geworden wären. Welche digitalen Trends im kommenden Jahr vor allem für den lokalen Handel und lokale Dienstleister eine wichtige Rolle spielen werden, erklärt Patrick Hünemohr, Geschäftsführer von Greven Medien   :

1. Social Commerce: weiterhin auf dem Vormarsch


Bereits im vergangenen Jahr hatten wir Social Commerce als heißes Thema für kleine und mittelständische Unternehmen gehandelt. Dieser Trend hat sich bestätigt und nimmt immer weiter Fahrt auf. Laut einer aktuellen Studie von Greven Medien im November hat knapp ein Drittel der Deutschen schon einmal über einen Social Media-Kanal eingekauft. Die Pandemie hat diese Entwicklung noch einmal beschleunigt: Während der Corona-Krise ist jeder Zehnte zum Social Shopper geworden. Grund genug für kleine und mittelständische Unternehmen zu prüfen, wie hoch das Potenzial für das eigene Geschäft ist.

2. Omnichannel-Marketing: die geeigneten Kanäle wählen

Im Jahr 2021 kommt es darauf an, dass kleine Unternehmen weiterhin "Omnichannel" denken: Produkte und Services müssen auf allen Kanälen angeboten und kommuniziert werden - stationär, online und mobil. Wer glaubt, alle Marketingaktivitäten nur über einen Kanal durchführen zu können, wird nur einen Teil seiner Ziele erreichen. Gerade in der heutigen Zeit kann je nach Branche ein gut gepflegter Social Media-Kanal mit Terminbuchung oder eine zusätzliche, nutzerfreundliche Funktion auf der Website wie Click und Collect dem lokalen Einzelhändler möglicherweise die Existenz sichern - ob einem Kosmetikstudio, einem Buchhändler oder einem Restaurant. Jedes Unternehmen sollte seine Kommunikationskanäle überprüfen und den für ihn passenden Weg im Omnichannel-Marketing wählen, um seine Zielgruppe passgenau zu erreichen.

3. Conversational Websites: im Dialog mit den Kunden

Die eigene Website ist die Visitenkarte jedes Unternehmen. Im Jahr 2021 wird sie zunehmend conversational werden: Sie bildet idealerweise den Bedarf der Nutzer ab, indem sie zum Beispiel Terminbuchungen, Chat- und Videofunktionen oder als Vorbereitung auf den eCommerce eine Click-to-Collect-Funktion anbietet. Eine Studie von Greven Medien im Sommer 2020 zum Lockdown zeigt: Nutzer suchen solche Funktionen auf der Website - und das entscheidende Ergebnis: Sie sind lokal loyal und wollen in der Umgebung fündig werden. Die Pandemie hat diese Nachfrage beschleunigt. Daher wird es im Jahr 2021 höchste Zeit für alle lokalen Unternehmer, den Bedarf ihrer Kunden zu eruieren und entsprechende interaktive Funktionen auf ihrer Website zu integrieren.

4. Addressable TV: individuell adressierbar wie bei der Online-Werbung

Eine neue digitale Werbeform, die sich im Jahr 2021 gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen wachsender Beliebtheit erfreuen wird, ist das sogenannte Addressable TV. Auf mit dem Internet verbundenen TV-Geräten kann digitale Werbung selektiv im linearen Programm datengesteuert ausgestrahlt werden: ob national oder nach Zielgruppen selektiert. Addressable TV verknüpft die Reichweite und Glaubwürdigkeit des Massenmediums Fernsehen mit den Vorteilen der Online-Welt wie zum Beispiel gezieltes Targeting und die Aussteuerung des Werbedrucks. Entscheidend ist nicht mehr nur die konkrete Sendung als Umfeld, sondern auch der eigentliche Kontakt mit der Zielgruppe, da die Ausspielung der Werbung geografisch, zeitlich, soziodemographisch und thematisch zielgruppenorientiert möglich ist.

Sportbegeisterte können beispielsweise gezielt bei ihrem TV-Konsum mit Fitness- oder Health-Produkten angesprochen werden oder die vor Ort tätige Heizungs- und Sanitärfirma kann ihr Angebot im Umfeld von Heimwerkersendungen an die Einwohner der Stadt ausspielen. Diese selektive TV-Werbung bietet eine große Chance für kleine und mittelständische Unternehmen, ihre Zielgruppe in der Region mit wenigen Streuverlusten zu erreichen. Mit Addressable TV kann ein ortsansässiger Anbieter mit einem überschaubaren Budget bei gleichzeitig digitaler Messbarkeit Präsenz zeigen und sich in den Köpfen der Zielgruppe verankern - zumal der Konsum von Fernsehen und Streaming angestiegen ist, da die Menschen Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte einschränken.

5. Live Streaming: via Social Media, Blog oder Website

Speziell in Corona-Zeiten ist Live-Streaming eine perfekte Möglichkeit, mit seinen Bestandskunden in Kontakt zu bleiben und alle dringenden Fragen rund um Service, Öffnungszeiten, Lieferungen usw. zu beantworten. Auch Videos mit Experteninterviews, dem Launch eines neuen Produkts, der Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens oder Mitarbeitergespräche kann jeder Unternehmer schnell produzieren und direkt ins Netz stellen. Im Gegensatz zu vorproduzierten Inhalten wirkt dies authentischer, da man dem Zuschauer die Gelegenheit gibt, unmittelbar dabei zu sein, Feedback zu geben und Fragen zu stellen.

Mit Facebook Live ist es beispielsweise möglich, die Zielgruppe des Livestreams zu definieren: Man kann in einer Gruppe, auf einer Seite oder in die Timeline seiner Freunde streamen. Je nach Einstellung sind die Videos danach noch 24 Stunden sichtbar oder bleiben online, damit man sie auch später noch ansehen kann. Facebook-Videos und YouTube-Streams lassen sich auch als Content im eigenen Blog oder auf der Website einbetten. Bei Snapchat und Instagram kann man die Videos gezielt an einzelne Kontakte verschicken. Live Streaming bietet lokalen Unternehmen grundsätzlich die Chance, eine unmittelbare Nähe zu seinen Kunden aufzubauen und damit Vertrauen zu schaffen - nicht nur in Zeiten von Social Distancing.

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