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Corona und die Folgen: KMU passen ihre Geschäftsmodelle an

14.05.2020 - Über die Hälfte der kleinen und mittelständischen Unternehmen (56 Prozent) haben ihr Geschäftsmodell infolge der Corona-Krise geändert, 54 Prozent planen sogar eine Neugründung während der Krise.

von Christina Rose

Fast die Hälfte der Unternehmer und Kleinunternehmer verzeichnete einen starken Umsatzrückgang oder stellte den Betrieb als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie sogar ganz ein. 56 Prozent haben sich für ein neues Geschäftsmodell entschieden, um zu überleben. Zugleich gab über die Hälfte (54 Prozent) an, während der Krise ein neues Unternehmen zu gründen oder einer anderen Nebenbeschäftigung nachzugehen. Dies sind einige der Ergebnisse einer Studie   , die die internationale Kreativ-Plattform 99designs   in Zusammenarbeit mit dem Forschungsunternehmen Corus durchgeführt hat. 1.200 Unternehmer wurden befragt, wie sich die Pandemie auf ihr Verhalten und ihre Unternehmensleistung auswirkt.

"Die Kreativität sowie die Problemlösungsfähigkeit von Unternehmern kommen in schwierigen Zeiten voll zur Geltung. Die Krise bietet Gelegenheit, sich neu zu erfinden. Für KMU (kleine und mittlere Unternehmen) zeigt sich dies durch die Verbreitung eines gewissen Start-up-Flairs geprägt von schnellen Richtungswechseln, Kollaboration, Experimenten und Iterationen. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Pandemie die Gesellschaft nachhaltig beeinflusst. Geht es um Unternehmen, kann sie als Katalysator für Innovationen wirken", sagt Kathrin Düring , General Manager Europe von 99designs.

Wie passen KMU ihre Strategien an?

Mehr als die Hälfte kleiner Unternehmen gibt an, sich auf die COVID-19-Bedingungen eingestellt zu haben. Dies bedeutet eine erhebliche Verlagerung auf den Online-Betrieb und die Kundenbindung:
  • 66 Prozent der Unternehmen, die vor dem Ausbruch nicht online waren, erstellen nun eine Webseite.
  • Mehr als ein Viertel der Unternehmen (27 Prozent) möchte aufgrund von COVID-19 ihre bestehende Webseite aktualisieren.
  • Von denjenigen, die ihre Webseite um einen E-Commerce-Bereich erweitern wollen, haben 25 Prozent aufgrund von COVID-19 bereits damit begonnen und weitere 21 Prozent diskutieren dies als Folge des Ausbruchs.
  • 39 Prozent der Unternehmen haben aufgrund von COVID-19 entweder begonnen oder planen, ihre Social-Media-Aktivitäten zu steigern.
  • 41 Prozent der Unternehmen suchen infolge der Pandemie neue Wege, um über Online-Inhalte mit ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Belastbarkeit, Weiterbildung und Nebenbeschäftigung

Die Ergebnisse geben auch Aufschluss über die Widerstandsfähigkeit und Kreativität des Kleinunternehmenssektors, selbst angesichts der aktuellen Bedingungen. Zum Beispiel:
  • Trotz der weltweit steigenden Arbeitslosigkeit haben es 50 Prozent der KMU, die Arbeitnehmer beschäftigen, im letzten Monat geschafft, ihre Mitarbeiterzahl aufrechtzuerhalten - 10% haben sogar neue Mitarbeiter eingestellt.
  • Über ein Drittel (34 Prozent) der Geschäftsinhaber nimmt aktuell an (Online-)Kursen teil, um sich fortzubilden.
  • Mehr als die Hälfte (54 Prozent) plant, während der Pandemie ein neues Unternehmen zu gründen oder einer anderen Nebenbeschäftigung nachzugehen. Während 64 Prozent von ihnen angaben, dass der Hauptgrund dafür darin besteht, das Einkommen zu benötigen, gaben 41 Prozent an, mehr Zeit zu haben und 37 Prozent sagten, dass sie ihren Arbeitsbereich ohnehin schon immer erweitern wollten.

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