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E-Mail relevanter als Messenger, Social und Search

 (Bild: geralt / pixabay.de)

21.02.2019 - Das Lesen und Schreiben von E-Mails ist täglicher Begleiter für Onliner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für jeden Zweiten Befragten gehört es zu den ersten Dingen am Morgen, ins elektronische Postfach zu schauen.

von Christina Rose

In Deutschland startet mehr als jeder zweite ( 53,1 Prozent) mit dem E-Mail-Check in den Tag, in Österreich sind es 47,9 Prozent und in der Schweiz 46,0 Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie "E-Mail für Dich 2.0 - Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum" von United Internet Media, die 2017 erstmalig durchgeführt wurde und die private Kommunikation im Internet über Instant Messenger, soziale Netzwerke und E-Mail in den Ländern der DACH-Region untersucht.

Die E-Mail ist wie im Jahr zuvor in allen drei DACH-Ländern der relevanteste Dienst im Internet. Für mehr als ein Viertel der Befragten ist sie unverzichtbar - in Deutschland (28,4 Prozent), Österreich (28,1 Prozent) und der Schweiz (31,4 Prozent). Dahinter platzieren sich in der DACH Region im Mittelwert Instant Messenger (20,6 Prozent), Online-Banking (16,6 Prozent), Suchmaschine (13,4 Prozent) sowie soziale Netzwerke (5,5 Prozent).

E-Mail wird noch wichtiger als täglicher Begleiter


Im Vergleich zur letzten Ausgabe der Studie haben sich die Bewertungen der E-Mail-Adresse signifikant verbessert. "Meine E-Mail-Adresse ist mir wichtig!" Das sagen drei von vier Befragten in der DACH-Region. Zudem stimmen nahezu zwei Drittel der Studienteilnehmer den Aussagen "Ohne die E-Mail könnte ich viele Dinge nicht erledigen" und "E-Mail lesen oder schreiben ist mein täglicher Begleiter" zu.

Diese zentrale Stellung als Begleiter durch den Alltag kommt nicht von ungefähr, denn die E-Mail stellt die Basis für vielfältige Dienste im Internet dar. Auf die Frage, bei welchen Diensten und Anwendungen die E-Mail zum Registrieren bzw. Einloggen verwendet wird, antworten 83,2 Prozent `Online-Shops`. Rund zwei Drittel der Teilnehmer in Deutschland melden sich mit der E-Mail in sozialen Netzwerken an, in Österreich und der Schweiz sind es sogar knapp drei Viertel der Befragten.

Während die deutschen E-Mailer ihre elektronische Postadresse außerdem häufig bei Online-Auktionen verwenden, ist bei den österreichischen Befragten das Einloggen bei öffentlichen Einrichtungen unter den Top Drei, und etwas mehr als zwei Drittel der Schweizer nutzen ihre Adresse zur Registrierung/ zum Einloggen in App-Stores. Im Vergleich zur letzten Erhebung gewinnt dabei die E-Mail-Adresse für ausgewählte Dienste an Relevanz, und zwar für Online-Banking in allen drei Ländern sowie für die Nutzung eines App Stores in Deutschland und Österreich.

E-Mailer im DACH-Raum wollen Überblick über ihre gespeicherten Daten im Internet behalten


Die Studie liefert erstmals auch Antworten hinsichtlich der Einstellungen zur Datentransparenz im Ländervergleich. 84,1 Prozent der Studienteilnehmer wünschen sich von ihren digitalen Kommunikationsmitteln Transparenz darüber, welche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Besonders die Österreicher möchten den Überblick über die Datennutzung der Online-Dienste behalten.

Zudem wollen 81,0 Prozent der E-Mailer aller DACH-Länder ihre Einwilligungen zur Datennutzung schnell und einfach verwalten. Die Nutzer würden dafür auch neue Angebote nutzen: 73,4 Prozent der Befragten bezeichnen einen zentralen Login, mit dem sie sich bei allen Diensten, Anwendungen und Internet-Seiten sicher und problemlos anmelden können, als wünschenswert. Besonders hohe Zustimmung für einen zentralen Login-Dienst gibt es mit 75,5 Prozent in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich liegen die Werte mit 71,4 Prozent bzw. 73,2 Prozent sehr hoch.

Wie im Jahr zuvor kommt es den Nutzern bei der privaten Kommunikation im Internet in erster Linie auf Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit an. Knapp 89 Prozent der Befragten beurteilen diese als `sehr wichtig` oder `wichtig`. Beinahe genauso relevant ist mit 82,6 Prozent das Kriterium `Zuverlässigkeit & Usability`. Das Kriterium `Verfügbarkeit & Popularität` ist rund zwei Dritteln der Probanden wichtig und damit drei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung.

Die E-Mail wird zudem weiterhin als sicherster und vertrauenswürdigster digitaler Kommunikationsdienst bewertet. In diesen beiden Punkten ist die Wahrnehmung bei allen Diensten am deutlichsten im Vergleich zur vergangenen Welle 2017 gestiegen.

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