Stinnes ist im E-Commerce aktiv

30.06.2001 - Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Millionen Euro in E-Commerce investiert werden

Die Stinnes AG in Mülheim an der Ruhr will im laufenden Geschäftsjahr verstärkt in Technologieforschung und E-Commerce investieren. Das gab der zu E.ON gehörende Logistik-Konzern auf seiner Hauptversammlung Mitte Juni bekannt.
Vor allem den E-Commerce sieht Stinnes als Wachstumsmotor, bis Ende dieses Jahres sollen rund 30 Millionen Euro in diesen Geschäftsbereich investiert werden. In den vergangenen Monaten hatte Stinnes bereits mehrere elektronische Marktplätze gelauncht.
Die Stinnes-Tochter Schenker hat in Schweden ein Hight-tech-Zentrum für die computergestützte Optimierung von Logistikketten aufgebaut. Zurzeit entwickelt der Konzern gemeinsam mit IBM Lösungen, um die hauseigenen elektronischen Marktplätze und Kundensysteme mit den internen IT-Systemen zu verknüpfen.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
    Die gute Nachricht: Dieser Standard lässt sich im eigenen Shop herstellen. Es ist keine Plattformfrage, sondern Produktdaten- und Merchandising-Arbeit. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Händler die Discovery-Qualität von Marktplätzen im eigenen System erreichen - und was das für Umsatz und Kundenbindung bedeutet.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 10:30 Uhr

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