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Digitalisierung in Unternehmen: Schluss mit der Zettelwirtschaft

12.07.2021 - Unternehmen setzen vermehrt auf digitale Lösungen zur Kommunikation und Interaktion im Geschäftsalltag. Die Nutzung der Fax-Geräte hat sich in fünf Jahren fast halbiert.

von Frauke Schobelt

Vor fünf Jahren gaben acht von zehn Unternehmen (79 Prozent) an, häufig via Fax nach innen und außen zu kommunizieren. Heute sind es noch ca. vier von zehn (43 Prozent). E-Mail (100 Prozent) und Festnetz-Telefon (98 Prozent) bleiben als Kommunikationskanäle dominant, doch Smartphones (89 Prozent), Onlinemeetings (67 Prozent), Messenger-Dienste (66 Prozent) und Kunden- oder Mitarbeiterportale (60 Prozent) holen auf.

Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom   unter 500 Unternehmen. "Wie schnell der Wandlungsprozess in den Unternehmen vonstattengeht, ist stark abhängig von der Branche und von Unternehmensspezifika", sagt Nils Britze , Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom. Während er Banken und Finanzdienstleister bei der Digitalisierung weit vorne sieht, müsste die Transport- und Logistikbranche hier noch aufholen.

 (Grafik: Bitkom)

Auch die Büro- und Verwaltungsprozesse insgesamt werden stärker digitalisiert:
  • 2016 liefen in jedem dritten Unternehmen (34 Prozent) die meisten Geschäftsprozesse papierbasiert ab, 2021 noch in knapp jedem Vierten (23 Prozent).
  • Umgekehrt wird in einem Drittel der Unternehmen (34 Prozent) überwiegend papierlos gearbeitet, deutlich mehr als noch vor fünf Jahren (2016: 27 Prozent).
  • Vor allem große Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden verzichten zunehmend auf Papier. Vier von zehn (42 Prozent) haben den Großteil ihrer Prozesse bereits digitalisiert, 13 Prozent davon vollständig. Etwa genauso viele sind es bei den Unternehmen zwischen 100 und 499 Mitarbeitenden (12 Prozent).
  • Bei kleinen Unternehmen zwischen 20 und 99 MitarbeiterInnen verzichten nur sechs Prozent gänzlich auf Papier.
Angesichts der Vielzahl von Kommunikationskanälen, die Unternehmen heute bereitstellen müssen, hat Bitkom einen Business Communication Solutions Navigator   entwickelt. Er soll als Orientierungshilfe dienen und hilft bei der Suche nach passenden Systemherstellern und Dienstleistern.

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