06.10.2025 - Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Unternehmen schätzen die Zufriedenheit und das Vertrauen ihrer Kunden deutlich positiver ein, als diese es tatsächlich erleben.
von Susan Rönisch
Während 91 Prozent der Führungskräfte überzeugt sind, dass Kunden ihre Marke so erleben, wie beabsichtigt, berichten nur 36 Prozent der Verbraucher von konsistenten Erlebnissen über alle Kontaktpunkte hinweg - von Website und App bis zum Kundenservice. Zudem sagen 79 Prozent der Konsumenten, sie fühlten sich von Marken, mit denen sie regelmäßig interagieren, häufig übersehen. Das ist das zentrale Ergebnis der "The CX Confidence Disconnect: Why Customers Struggle to Believe What Brands Promise"
basiert auf Befragungen von mehr als 2.600 Führungskräften und Verbrauchern.
"Viele Unternehmen agieren mit einem auf falschen Annahmen basierenden Selbstvertrauen", erklärt Studienautor Justin Robbins, Gründer und Principal Analyst bei Metric Sherpa
. "Führungskräfte glauben, ihre Marken seien vertrauenswürdig und konsistent. In Wirklichkeit erleben Kunden fragmentierte und wenig einprägsame Interaktionen. Vertrauen muss künftig mit derselben Konsequenz gemessen und gemanagt werden wie Umsatz."
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