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Arbeitnehmer würden für attraktive Benefits auf 11 Prozent ihres Gehalts verzichten

15.07.2020 - Für attraktive Gegenleistungen, wie flexible Arbeitszeiten, Home Office und betriebliche Altersvorsorge würden Arbeitnehmer auf ein Zehntel ihres Gehalts verzichten.

von Christina Rose

Über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg sind Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereit, auf durchschnittlich 11 Prozent ihres Gehalts zu verzichten, wenn sie dafür attraktive Benefits erhalten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu   , für die rund 4.800 Arbeitnehmer aus den drei Ländern befragt wurden. Parallel befragte die Personal- und Managementberatung Kienbaum   als Kooperationspartner Personalverantwortliche aus 100 Unternehmen zur Arbeitgebersicht. Demnach lag für Arbeitnehmer die Verzichtsbereitschaft in der Schweiz mit 11,6 Prozent am höchsten, gefolgt von Deutschland mit 11,1 Prozent sowie Österreich mit 10,9 Prozent. Ferner zeigt sich, dass der Verzicht höher wird, desto jünger die Arbeitnehmer sind: Die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen wäre zu einem Verzicht von 13,4 Prozent bereit, bei den 30- bis 39-Jährigen liegt der Wert bei 11,1 Prozent und bei den Altersgruppen 40-49 sowie 50+ bei jeweils 10,5 Prozent.

Auf die Frage nach den attraktivsten Benefits antworteten 70,8 Prozent mit der Möglichkeit, die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. 54,9 Prozent gaben Home-Office als attraktivsten Benefit an, gefolgt von einer betrieblichen Altersvorsorge (45,6 Prozent), einem Firmenwagen (31,5 Prozent) sowie einem eigenen Parkplatz (25,3 Prozent). Auch wenn unter den Top 5 der attraktivsten Benefits noch Firmenwagen und Parkplatz genannt wurden, zeichnet sich zunehmend ab, dass Arbeitnehmer nachhaltigere Transportmittel wählen. So sehen beispielsweise 26,7 Prozent der Befragten ein ÖPNV-Ticket und 18,7 Prozent ein Firmenfahrrad oder E-Bike als einen selbstverständlichen Benefit an.

Sabbaticals sind der neue Firmenwagen

Kienbaum befragte parallel mehr als 100 Unternehmen aus dem gesamten DACH-Raum für den 'Benefits Survey 2020'. Auch hier bestätigte sich der Trend zu einer freien Zeit- und Ortswahl: Als die Top 3 der Must-Haves als Angebot für alle Arbeitnehmer werden in der Kienbaum-Befragung Firmenveranstaltungen und flexible Arbeitszeiten mit jeweils über 90 Prozent als unerlässlich verortet, dicht gefolgt von Gesundheitsmaßnahmen mit 79 Prozent. Für Führungskräfte sind laut den befragten Personalverantwortlichen flexible Arbeitszeiten (91 Prozent), ein Firmen-Smartphone (83 Prozent) und ein flexibler Arbeitsort (83 Prozent) von besonderer Bedeutung für ein modernes Benefit-Portfolio.

Sehr beliebt ist außerdem die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Freistellung. Sabbaticals sind der neue Firmenwagen: Insgesamt bieten bereits 53 Prozent der Unternehmen dieses Benefit ihrer gesamten Belegschaft an, bei steigender Nachfrage.

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