25.05.2022 - Am 25. Mai 2018 trat die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft - mit gewaltigen Folgen für die Digitalbranche. Doch noch immer gibt es viele Missverständnisse rund um das Regelwerk. Welche das sind und was Unternehmen beachten sollten:
von Frauke Schobelt
Die DSGVO hat die gesamte Digitalbranche verändert und wird sie auch in Zukunft maßgeblich beeinflussen. "Künftig werden datengesteuerte Geschäftsmodelle nur mit der Zustimmung der NutzerInnen und auf der Grundlage von Vertrauen funktionieren", sagt Mischa Rürup
, Marketingtechnologie-Experte und CEO von Usercentrics. "Denn die VerbraucherInnen erwarten von den Unternehmen und Marken, bei denen sie Produkte oder Dienstleistungen kaufen, dass sie ihre Privatsphäre respektieren. Dieses zunehmende Bewusstsein der VerbraucherInnen für den Datenschutz bedeutet, dass das Thema für Unternehmen nicht mehr nur ein 'nice to have' ist, sondern eine ernst zu nehmende Marketing-KPI."
Anlässlich des vierten Jahrestages haben Mischa Rürup und Tilmann Harmeling
, Datenexperte bei Usercentrics
, vier häufige Missverständnisse in Bezug auf die DSGVO und vier Denkanstöße für Unternehmen zu diesem Thema zusammengestellt. Dabei beziehen sie sich unter anderem auf Studien von Deloitte
, Adobe
, Gartner
, McKinsey
und eigene Erhebungen.
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