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Künstliche Intelligenz: Einsatz in zwei Jahren verdoppelt

19.02.2020 - Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) hat sich in Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt. Etwa jedes zehnte Unternehmen (11 Prozent) in Deutschland nutzt die Technologie.

von Christina Rose

Im Jahr 2017 waren es erst sechs Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) . Vor allem kleinere Unternehmen ab 100 - 200 Mitarbeitern nutzen KI häufiger als vor zwei Jahren: 2017 setzten zwei Prozent der Befragten die Technologie ein, inzwischen sind es acht Prozent. Vorreiter sind aber weiterhin Großunternehmen (17 Prozent).

Vorreiter Automobilindustrie

Im Handel sowie bei Banken und Versicherungen wird KI bisher am wenigsten eingesetzt (jeweils acht Prozent). Häufiger kommt die Technologie in IKT- (zehn Prozent), Chemie- und Pharmaunternehmen (13 Prozent) sowie bei Maschinen-und Anlagenbauern (15 Prozent) zum Einsatz. Vorreiter ist die Automobilindustrie mit 22 Prozent.

29 Prozent der Unternehmen aus der Automobilindustrie suchen KI-Experten und haben dafür bereits Stellen geschaffen oder planen dies. Im Branchenschnitt liegt der Wert bei 17 Prozent. Aber auch für bestehende Mitarbeiter ändern sich die Anforderungen an ihre Tätigkeiten. Damit steige auch die Bedeutung der ständigen Weiterbildung, so die Studienautoren. So selbstverständlich wie Mitarbeiter heute Microsoft Office nutzen, würden sie zukünftig KI-Lösungen einsetzen.

So setzt aktuell rund jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) Change-Management-Methoden ein, um Strukturen anzupassen und die Belegschaft bei der Transformation zu unterstützen. Vor zwei Jahren lag der Anteil gerade einmal bei 36 Prozent. Vor allem Großunternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern greifen auf Change-Management-Methoden zurück, hier beträgt der Anteil sogar 57 Prozent.

Weitere Ergebnisse der Trendstudie 'Don't Panic - Gelassen zur Digitalisierung' mit ausführlichen Branchenergebnissen für den Maschinen- und Anlagenbau, die Informations- und Kommunikationstechnologie, Chemie und Pharma, Banken und Versicherungen, den Automobilbau sowie den Handel gibt es online .

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