Regionale Kooperation

Düsseldorfer Modebranche macht gemeinsame App-Sache

27.02.2018 - Das Fashion Net Düsseldorf e.V. ergreift die Initiative zur Vernetzung und Förderung der regionalen Modeindustrie. Mit dem Launch einer eigenen Fashion Net App und dazugehöriger Website des Fashion Net vernetzt sie die Modebranche der Region.

von Susanne C. Steiger

Das Fashion Net stärkt damit den Modestandort Düsseldorf durch eine vernetzte Positionierung am Markt. Die digitale Initiative stellt damit eine umfassende Informationsplattform rund um die Modebranche und den Business-Orderstandort der Rheinmetropole zur Verfügung. Diese ist die zentrale digitale Informationsplattform der Region. Über die Fashion Net App und Website kommunizieren Showrooms, Brands und Messeveranstalter nun ebenso mit Fachpublikum und Einkäufern wie mit modeinteressierten Düsseldorfern.

Insbesondere die Vielfalt und Innovationen der 670 Showrooms und über 1.100 Marken sind das Highlight der Entwicklung und bildet die Basis der Orderplattform für die deutsche Modebranche mit 18 Milliarden Euro Umsatz. "In vielen Gesprächen mit Messebesuchern kristallisierte sich heraus, dass die Markenvielfalt vor Ort zwar sehr geschätzt wird, doch durch die Pluralisierung des Standortes zuweilen komplex ist. Die Entwicklung einer gebündelten Informationsplattform wie der Fashion Net App war die logische Konsequenz", so Angelika Firnrohr, Geschäftsführerin Fashion Net.

Mit ihrem Eintrag in der App präsentieren sich Showrooms, Brands und Messeveranstalter. Showrooms und Messen können ebenfalls Brands und Labels in integrieren. Ergänzt wird dieses Angebot über einen vom Fashion Net Düsseldorf generierten Newsfeed, der über Lifestyle-Themen aus der Stadt, Mode und neue Brands sowie innovative Retail-Themen informiert. Die integrierte Kategorisierung des Düsseldorfer Angebots erlaubt zudem den Einkäufern, ihre Orderroute gezielt und effizient zu erstellen.

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  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
    Die gute Nachricht: Dieser Standard lässt sich im eigenen Shop herstellen. Es ist keine Plattformfrage, sondern Produktdaten- und Merchandising-Arbeit. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Händler die Discovery-Qualität von Marktplätzen im eigenen System erreichen - und was das für Umsatz und Kundenbindung bedeutet.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 10:30 Uhr

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