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Bessere Customer Experience durch die effiziente Nutzung vorhandener Daten

05.12.2017 - Defshop erzielt überdurchschnittliche Uplifts in CR und Umsatz bei gleichzeitiger Entlastung seines Teams durch die situationsbezogene, voll automatisierte Personalisierung von odoscope.

von Joachim Graf

Die Ausgangslage

Der junge, stark wachsende Shop-Anbieter Defshop setzt seinen Fokus auf Suchmaschinen- und Social-Media-Marketing, womit er nicht nur Bestandskunden, sondern auch sehr viele neue, unbekannte Nutzer anspricht. Deswegen suchte der Urban-Fashion-Spezialist nach einer Lösung, um auch diesen vom ersten Moment an ein einzigartiges Shopping-Erlebnis zu bieten.

Eine vielversprechende Möglichkeit hierfür bieten die Produktlisten, die bis dato in erster Linie nach Aktualität der Produkte sortiert wurden. Für DefShops Besucher bedeutete das eine oft mühsame Suche durch das sehr große, stetig wachsende Produkt­sortiment, um für sie passende Produkte zu finden. Produktlisten, die sich stattdessen in erster Linie an ihren individuellen Interessen orientieren, würden die Customer Experience erheblich steigern.

Durch starken Traffic war DefShop bereits im Besitz einer großen Menge an historischen Trackingdaten aus verschiedenen Silos. Das Team suchte nun nach einer Lösung, um diese für eine Verbesserung der Customer Experience zu verwerten.

Die Lösung

Dafür setzt der Online-Händler auf den disruptiven Operational-Intelligence-Ansatz von odoscope. Bei der Analyse der von DefShop hier zusammengeführten Daten aller Silos ließen sich signifikante Korrelationen zwischen dem Verhalten der Besucher und ihren situationsbezogenen Merkmalen erkennen. Das zeigt, dass die Eigenheiten jeder spezifischen Shopping-Situation (wie z. B. Uhrzeit, Wochentag, Endgerät, Referrer oder Geolocation) viel über die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer aussagen.

odoscope nutzt diese Merkmale für die situationsbezogene Personalisierung der Produktlisten: Wie der stationäre Verkäufer erkennt das Tool die Charakteristika jedes einzelnen Besuchers, ermittelt durch präskriptive Korrelationsanalysen im Moment des Seitenaufrufs seine Lieblingsprodukte und sortiert die Produktlisten in Echtzeit um. So werden dem Online-Shopper die Produkte, die am besten zu ihm passen, prominent an erster Stelle angezeigt - ganz ohne Einbezug von Persönlichkeitsmerkmalen. odoscope erhöht somit die individuelle Relevanz für bekannte und unbekannte Nutzer des Shops. Bei Bestandskunden werden darüber hinaus Merkmale wie Kaufhistorie, Markenaffinitäten und individuelle Stilrichtungen berücksichtigt. Zudem kann DefShop über Attribute wie Lagerbestand, Alter oder Retourenquoten des Produkts seine eigene Business-Logic abbilden.

Die Projekterfolge

Von Beginn an hat DefShop mit dem Einsatz von odoscope überdurchschnittliche Uplifts in Conversion Rates, Warenkörben und Umsatz generiert. Der Online-Shop ist nun in der Lage, unbegrenzt viele Attributkombinationen wie z.B. Geolocation, Zeit, Gerät, Alter des Produktes, Lagerbestand etc. zur Umsortierung der Produkt-listen zu nutzen. In enger Abstimmung zwischen DefShop und?odoscope wurden zudem auch die shopspezifischen Bedürfnisse des Urban-Fashion Händlers berücksichtigt. Voll automatisierte Prozesse bieten so nicht nur eine bessere, Nutzer-individuell zugeschnittene Customer Experience für jeden einzelnen User, sondern entlasten zudem auch das Team von DefShop: Mühsame und zeitintensive manuelle Einstellungen zur Produktlistensortierung gehören ab sofort der Vergangenheit an.

odoscope GmbHLichtstraße 25, 50825 Köln
T 0221 / 16 53 97 80
info@odoscope.com

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Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Leon Eichner
    Leon Eichner
    (EHI Retail Institute)

    Wenn der Agent mitentscheidet - Warum Vertrauen zum Erfolgsfaktor im Agentic Commerce wird

    Agentic Commerce verändert, wie Kaufentscheidungen im Internet vorbereitet und getroffen werden. Neben Menschen übernehmen zunehmend KI-Agenten die Produktsuche, den Vergleich von Angeboten und Teile des Kaufprozesses.Die aktuelle EHI-Studie zu Agentic Commerce zeigt, dass 86,1 Prozent der befragten Handelsunternehmen es für wahrscheinlich halten, dass KI-Agenten künftig Kaufentscheidungen ihrer Kundschaft beeinflussen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz als eine zentrale Herausforderung beschrieben.Der Vortrag zeigt, was diese Entwicklung für Online-Shops bedeutet: Welche Informationen müssen aktuell, konsistent und maschinenlesbar vorliegen? Welche Rolle spielen Transparenz, verlässliche Produkt- und Serviceinformationen, Bewertungen und weitere nachvollziehbare Vertrauenssignale?Am Beispiel des EHI-Siegels wird erläutert, wie Online-Shops Seriosität, geprüfte Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale sowie Kundenorientierung sichtbar machen können. Dabei geht es nicht nur um die menschliche Wahrnehmung: In einer zunehmend agentischen Customer Journey wird entscheidend, ob relevante Informationen über einen Shop eindeutig, verlässlich und nachvollziehbar vorliegen. So entsteht die Grundlage dafür, dass ein Angebot von KI-Agenten nicht nur gefunden, sondern auch als relevant und vertrauenswürdig eingeordnet werden kann.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 21.10.26, 09:00 Uhr

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