E-Branding: Inhalt und Emotion zählen bei der Markenentwicklung im Internet

15.03.2001 - Alle Marken stehen für bestimmte Werte und Leistungen

Von Fridolin Dietrich
Das Profil einer Marke, die sich über das Internet profiliert (E-Brand), wird durch die Gesamtheit aller Inhalte, Features und Applikationen geschaffen. Werte spielen beim Aufbau dieser Unique-Content-Proposition (UCP) eine Rolle - Werte, die aus der Markenpositionierung ableitbar sind. Den Web-Nutzern Mehrwert zu bieten, das ist die Aufgabe.
Marken mit Eigenschaften
Alle Marken stehen für ganz bestimmte Werte und Leistungen, sind mit rationalen Inhalten und emotionaler Aussagekraft verbunden. Doch nur wenn die Marke ausreichend bekannt ist bzw. über generische Produkteigenschaften hinaus einen Mehrwert bietet, kann man auch tatsächlich von einer Marke sprechen.
Markenpersönlichkeit
Marken werden oft menschliche Charakterzüge zugeschrieben. In einem informationsintensiven Umfeld wie zum Beispiel dem der Finanzbranche zählen Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Aussehen, Leistungen und Verhalten - aus diesen drei Komponenten entsteht die Markenpersönlichkeit.
Emotionale Orientierung (nicht nur) im Internet
E-Brand-Konzepte sollten einer unternehmerischen Vision Ausdruck geben. Deshalb sollten Planung, Betreuung und Pflege der Markenpräsenz konzeptionell und inhaltlich strategisch ausgerichtet sein. Ein Weg zum Aufbau einer E-Brand ist es, Menschen in den Vordergrund zu stellen und Führungspersonen zu Personen des öffentlichen Interesses zu machen. Amazon.com zum Beispiel wurde geprägt durch die Führungspersönlichkeit von Jeff Bezos. Mit der Marke verbindet man daher durch die Präsenz des Management fast menschliche Züge.
Fridolin Dietrich ist Geschäftsführer von Keysselitz in München.

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