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Connected TV boomt - und Ad Fraud auch

20.08.2020 - Ein Report zeigt, dass boomende Kanäle mit noch nicht etablierten Standards wie CTV für Marken eine wachsende Herausforderung darstellen, wenn es um Ad Fraud und Brand Safety geht.

von Frauke Schobelt

Laut dem aktuellen 'DoubleVerify Global Insights Report'   ist das wachsende Ökosystem von Connected TV (CTV) die von Betrügern am meisten angegriffene Umgebung. Die Mess- und Analyse-Plattform für digitale Medien hat für die Medienqualitäts-Analyse Daten von Mai 2019 bis April 2020 von über 2.000 Marken aus 80 Ländern ausgewertet.

Seit März 2019 hat DoubleVerify   (DV) Folgendes identifiziert:

  • 1.300 betrügerische Apps wurden seit März 2019 identifiziert (wobei 60 Prozent allein im Jahr 2020 entdeckt wurden).
  • Ein 161-prozentiger Anstieg des betrügerischen CTV-Traffic Rates in Q1 2020 im Vergleich zu Q1 2019.
  • 78 Prozent der Betrugsvorfälle auf CTV sind auf Bots zurückzuführen (im Vergleich zu 26 Prozent der gesamten Betrugsvorfälle).
  • Bei nicht-zertifizierten programmatischem CTV lag die Betrugsrate elfmal höher als bei CTV, das über DV-zertifizierte Marktplätze abgewickelt wurden, und etwa neunmal höher als bei direkten Publisher-Käufen.

EMEA-Erkenntisse: Brand Suitability, Fraud und Video

  • Die Brand Suitability soll sicherstellen, dass die Anzeigen einer Marke nicht im Kontext oder in der Nähe von ungeeigneten Inhalten erscheinen. Ein Universalkonzept dafür gibt es jedoch nicht: Wann eine Umgebung markenkonform ist oder nicht, hängt von der Marke selbst ab. Die 'Brand Suitability Ereignisrate' von DV erfasst Fälle, in denen Anzeigen auf Webseiten, Apps oder in der Nähe von Inhalten geschaltet werden, die die Eignungsparameter einer Marke nicht erfüllen, inklusive blockierter Impressionen. Die Untersuchung zeigt, dass Marken als Reaktion auf steigende Risiken für Sicherheit und Eignung weiterhin Maßnahmen ergreifen. Die 'Brand Suitability Ereignisrate' für die EMEA-Region ist im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 9,8 Prozent gestiegen, wobei Deutschland mit 10,4 Prozent leicht darüber lag.
  • Als einzige Region verzeichnete EMEA außerdem einen Anstieg der Post-Bid Fraud Rate. Diese lag EMEA-weit bei 2,0 Prozent. In Deutschland war sie mit 1,6 Prozent unter dem Durchschnitt.
  • Die Video Viewability Rate hingegen, die sich auf die Anzahl der sichtbaren Video Impressionen bezieht, übertraf mit 76 Prozent in der gesamten EMEA-Region deutlich alle anderen untersuchten geografischen Regionen. Deutschland weist eine Video Viewability Rate von 67 Prozent auf.

"Marken brauchen Klarheit und Vertrauen in ihre digitalen Investitionen", sagt Tanzil Bukhari , Managing Director, EMEA bei DoubleVerify. Der Report zeige, dass die Marken in EMEA hart daran arbeiten, ihre Suitability und Targeting-Möglichkeiten zu verbessern. "Jedoch wird auch ersichtlich, dass neue Kanäle mit noch nicht etablierten Standards wie CTV eine wachsende Herausforderung darstellen, wenn es um Ad Fraud und Brand Safety geht.". Werbetreibende und Publisher sollten daher gemeinsam an Standards, Praktiken und Technologien arbeiten, um eine Grundlage für bessere Qualität zu schaffen.

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