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Jede dritte Führungskraft planlos bei der Mitarbeiterführung

14.04.2022 - Ein signifikanter Teil der Führungskräfte hat keinen Plan, wie sie bei ihren Mitarbeitenden eine stärkere Bindung zum Unternehmen aufbauen können. Dagegen wissen Arbeitnehmer genau, was sie wollen.

von Christina Rose

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde, Mitarbeiterbindung heißt das Zauberwort. Das Engagement der Führungskräfte lässt jedoch viele Wünsche offen: Zwar haben laut einer Studie des HR-Softwareanbieters Cegid   in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Appinio   39 Prozent der befragten Führungskräfte erst kürzlich Maßnahmen für ihre Employee-Experience-Strategie ergriffen oder konkrete Pläne entwickelt. Aber immerhin 14 Prozent erkennen die Notwendigkeit für eine verbesserte Mitarbeitererfahrung nicht. Der Großteil (42 Prozent) möchte Änderungen vornehmen - davon fehlen jedoch 13 Prozent die finanziellen Mittel und 29 Prozent konkrete Ansatzpunkte und Ideen. ArbeitnehmerInnen wissen allerdings genau, was sie wollen.

Die Employee Experience zahlt direkt auf das Engagement und damit auf die Bindung zum Arbeitgeber ein. Sie ist damit eine wichtige Verbündete im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Dies erkennen allerdings nur die älteren Generationen: Führungskräfte ab 45 Jahren erklären die Wiedereingliederung von Mitarbeitenden aus der Elternzeit zum zentralen Aspekt einer HR-Strategie (49 Prozent). Dahingegen treten jüngere Führungskräfte der aktuellen Arbeitsmarktsituation durch ihre Top-drei-Maßnahmen interne Weiterbildung (68 Prozent), Offenheit für Quereinsteiger (60 Prozent) sowie Eingehen auf gestiegene Gehaltsvorstellungen der BewerberInnen (59 Prozent) entgegen.

"Dass einem Drittel der Führungskräfte die nötige Inspiration für eine verbessere Employee Experience fehlt, ist in Zeiten des Fachkräftemangels fatal", so Elton Schwerzel , Managing Director DACH bei Cegid. "Vom Bewerbungsprozess bis zum Unternehmensaustritt gibt es neben Weiterbildungen eine Vielzahl an Möglichkeiten, diesen Weg zu begleiten. Digitale Anwendungen, die den Austausch zwischen Manager und Mitarbeitenden fördern und protokollieren, können ein klares Bild zeichnen."

Zunehmend Männer erwarten Flexibilität

Die für die Studie befragten Arbeitnehmenden zeichnen ein sehr klares Bild davon, was sie sich von ihrem Arbeitgebenden erhoffen. "Softe" Faktoren wie Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten spielen dabei die Hauptrolle. Bereits für ein Drittel (29 Prozent) der befragten Frauen sind Gleitzeit & Co. ein entscheidender Faktor in der Arbeitgeberbindung - noch mehr aber schätzen Männer Möglichkeiten der freien Zeitgestaltung (42 Prozent).

Zudem bevorzugen AkademikerInnen das Arbeiten von Zuhause: Während nur jeder siebte (14 Prozent) Arbeitnehmende ohne Hochschulabschluss die Ausweitung der Homeoffice-Möglichkeiten in den letzten zwei Jahren besonders zu schätzen wusste, sind 41 Prozent der AkademikerInnen ihren Arbeitgebern dankbar für die Möglichkeit. Insgesamt will ein Viertel der deutschen ArbeitnehmerInnen das Homeoffice-Angebot nicht mehr missen (20 Prozent).

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