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Was Schüler von ihren Ausbildungsunternehmen erwarten

 (Bild: Unsplash/Pixabay)

01.08.2019 - Bewerben sich Jugendliche auf einen Ausbildungsplatz, sind ihnen Persönlichkeit und Sympathie wichtiger als harte Fakten, wie zum Beispiel die Ausbildungsvergütung.

von Christina Rose

Always-on sind Jugendliche nicht mehr nur in ihrer Freizeit - das soll auch für ihre Berufsplanung gelten. Die junge Generation ist gewohnt, sich zu jeder Zeit und auf verschiedenen Kanälen informieren zu können: Diese Transparenz wünschen sie sich auch von ihren zukünftigen Arbeitgebern. Das sind die zentralen Erkenntnisse im azubi.report 2019, in dem Schüler, Auszubildende und Personalverantwortliche Fragen rund um die Themen Bewerbung und Berufsorientierung beantwortet haben.

"Der azubi.report 2019 ist mit fast 17.000 Befragten der umfangreichste, den wir je veröffentlicht haben, und er zeigt ganz deutlich: Die neue Generation von Arbeitnehmern legt mehr Wert auf Erfüllung und Perspektive im Job als auf Karriere und viel Geld", sagt Felix von Zittwitz, Director Talent Platforms bei Territory Embrace . "Diese Einstellung zeugt von intrinsischer Motivation und Werteorientierung und davon profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern auch die Ausbildungsunternehmen." Die repräsentative Studie erscheint dieses Jahr zum fünften Mal. Das unerwartete Ergebnis: Nur jeder dritte Auszubildende erlernt seinen Traumberuf. Das sind die Kernergebnisse des azubi.reports 2019:

  • Azubis erwarten von Unternehmen eine klare Kommunikation: Im Bewerbungsprozess fordern Jugendliche eine hohe Transparenz ein. 72 Prozent der Befragten wollen genau wissen, was sie erwartet, konkrete Informationen in einer Stellenanzeige finden und Infos über den Prozess und Rückmeldefristen haben.
  • Azubis geben sich nicht so schnell zufrieden: Um wirklich ihren Traumberuf zu finden, gehört für die Jugendlichen mehr dazu, als einfach nur die Ausbildung abzuschließen. Vier von fünf angehenden Azubis informieren sich früh über die Zukunftsperspektiven. Das hängt damit zusammen, dass 64 Prozent der Auszubildenden ihren Ausbildungsberuf nicht als ihren Traumberuf sehen und sich später im Job weiterentwickeln wollen. Über ihre Chancen wollen sie deshalb gerne so früh wie möglich informiert werden.
  • Azubis wollen zukünftige Arbeitgeber hautnah erleben: 58 Prozent der Befragten geben an, dass schon die Atmosphäre im Bewerbungsgespräch entscheidend für das Bauchgefühl ist. Viel wichtiger als das Vorstellungsgespräch ist den potenziellen Azubis im Bewerbungsverfahren aber die Möglichkeit, sich praktisch auszuprobieren und ihren möglichen Aufgabenbereich kennenzulernen. Sie wollen sich beweisen und aktiv erleben, wie sich der Arbeitsalltag im Unternehmen gestaltet. Daher haben 65 Prozent der Befragten Interesse an einem Probetag.


Personaler legen auch mehr Wert auf weiche Faktoren: Für 98 Prozent von ihnen spielt die Qualität der schriftlichen Bewerbung keine Rolle mehr, wenn es einmal ein sympathisches Kennenlernen gab. "Unsere Handlungsempfehlung ist klar: Unternehmen müssen für Schüler erlebbar sein. So werden Hürden abgebaut, sodass Bewerber, Personaler und potenzielle Kollegen sich ein Bild von der zukünftigen Zusammenarbeit machen können", sagt Eva-Maria Friese, Studienleiterin und Head of Content bei Territory Embrace. "Schülerinnen und Schüler wissen, was sie wollen! Dieser Optimismus und das Gefühl für die eigenen Fähigkeiten zeigt sich auch darin, dass sich mehr als die Hälfte der Befragten von einer Absage nicht entmutigen lässt und sich einfach weiter bewirbt."

Der azubi.report kann unter diesem Link bestellt werden: https://www.talentplatforms.de/azubi-report/ .

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