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Social Collaboration: Potenzial längst nicht ausgeschöpft

13.07.2020 - Die Unternehmen im deutschsprachigen Raum haben in den vergangenen fünf Jahren Fortschritte beim Einsatz von Social-Collaboration-Tools erzielt. Doch nach wie vor gibt es zahlreiche Schwachpunkte.

von Susan Rönisch

Eine seit 2016 jährlich durchgeführte Deutsche Social Collaboration Studie   der Technischen Universität Darmstadt und der Management- und Technologieberatung Campana & Schott zeigt, dass der Social-Collaboration-Reifegrad auf einer Skala von 1 bis 7 fast jedes Jahr gestiegen ist - von 3,48 im Jahr 2016 auf 4,08 im Jahr 2020. Das heißt: In Deutschland setzen Mitarbeiter vermehrt moderne Tools für die Kommunikation ein. Dennoch sind die Firmen von den maximal möglichen 7 Punkten immer noch weit entfernt. Laut den Studienautoren ist der Anstieg des Reifegrads um 17 Prozent über fünf Jahre zu wenig. Diejenigen, die bereits vor der COVID-19-Pandemie vernetzt zusammengearbeitet und Prozesse digitalisiert hatten, hatten im Tagesgeschäft viel weniger Schwierigkeiten in der Krise. Sie konnten auch von zu Hause aus effizient arbeiten.

KI & Big Data: große Erwartungen, noch kaum erfüllt

Mehr als ein Drittel der Unternehmen nutzte 2018 bereits Technologien aus den Bereichen Big Data/Data Analytics, über ein Fünftel aus dem IoT-Umfeld. Die Mehrheit erwartete, dass Künstliche Intelligenz sowie Augmented und Virtual Reality innerhalb der kommenden fünf Jahre die Arbeitsprozesse beeinflussen werden.

Diese Erwartungen haben sich bislang nicht erfüllt. 2020 sieht zwar etwa die Hälfte der Teilnehmer KI als Schlüsseltechnologie. Aber fast drei Viertel nutzen überhaupt keine KI, Business Intelligence oder Analytics-Tools, um geschäftsrelevante Daten auszuwerten. Dennoch sehen Unternehmen vor allem im Bereich Chatbots, automatischer Bildverarbeitung sowie maschineller Übersetzung vielversprechende Einsatzszenarien.

Oberstes Ziel: bessere Unternehmenskultur

Social-Collaboration-Tools werden vor allem eingeführt, um die Unternehmenskultur zu verbessern. Dieses Ziel wird auch tatsächlich erreicht, wie die Studie in allen Jahren nachweisen konnte. Eine höhere Kundenzufriedenheit kam 2020 erstmals auf den zweiten Platz. Das heißt, Unternehmen blicken zunehmend über den eigenen Tellerrand hinaus und stellen den Kunden in das Zentrum ihrer Arbeit.

Hindernisse für vernetzte Zusammenarbeit

Die größten Hürden sind Anschaffungs- und Implementierungskosten, Ausgaben für die notwendige Infrastruktur - etwa zur mobilen Anbindung aller Mitarbeiter - sowie das Risiko für den Datenschutz. 2018 wurden darüber hinaus eine unzureichende Usability der Tools sowie mangelnde Möglichkeiten des mobilen Zugriffs genannt. Aktuelle Lösungen scheinen diese Probleme behoben zu haben.

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