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Vertriebskanal Katalog wird zukunftsorientierter

24.01.2023 - Kataloge sind - Papierpreissorgen und Rohstoffengpässen zum Trotz - fest etablierter Bestandteil im Versandhandelsmarketing. Der Versandhausberater-Wettbewerb 'Katalog des Jahres' verzeichnete in diesem Jahr erneut eine Rekordbeteiligung von einreichenden Versandhandelsunternehmen und ihren Katalogen. Auch beim Niveau geht der Trend nach oben.

von Christina Rose

In Kooperation mit dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh e.V.)   und gesponsort von Burda Druck     vergibt das ONEtoONE-Schwestermedium Der Versandhausberater   diesen renommierten Preis für kanalübergreifendes Marketing im Distanzhandel im Jahr 2023 bereits zum 22. Mal. Eingereicht werden konnten von Katalog-Retailunternehmen Komplett-, Haupt- und Teilkataloge, die im Laufe des Jahres 2022 erschienen sind.

Die Jury, bestehend aus ausgewiesenen KatalogexpertInnen, bewertete jeden eingereichten Katalog umfassend und in 32 verschiedenen Kategorien (von "Titel-Eindruck" bis "Bringt er die Branche weiter". Sie stellte eine große Vielfalt und Bandbreite an Katalogen sowohl im Business-to-Business-(B2B-) als auch im Business-to-Consumer-(B2C-)Segment fest - und eine gestiegene Qualität der eingereichten Titel. Das belegt auch die Gesamt-Durchschnittsnote aller von der Jury vergebenen Einzelnoten. Mit einer erreichten (Schul-)Durchschnittsnote von 2,36 bewertete die Jury die B2C-Kataloge so gut wie noch nie in den vergangenen fünf Jahren. Bei den B2B-Katalogen gab es mit einer Gesamtdurchschnittsnote aller Einreichungen von 2,54 das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahr 2018.


Die eingereichten Kataloge: So zukunftsorientiert wie noch nie

Auch zukunftsorientierter als in den Vorjahren waren die eingereichten Kataloge. Die Fachjury stufte sowohl die eingereichten B2B-Kataloge als auch die eingereichten B2C-Kataloge im Durchschnitt deutlich höher ein als die vergangenen Katalog-Jahrgänge aus den Jahren 2018 bis 2021.

Bei den Katalogen, die für EndverbraucherInnen gedacht sind, lag der Durchschnitt der Einzelbewertungen sämtlicher Kataloge des Award-Jahrgangs 2022/2023 für die Frage "Bringt der Katalog die Branche weiter" bei einer Note von exakt 2,6. Der Wert ist der beste, den die Redaktion in den vergangenen fünf Jahren bei den B2C-Jury-Bewertungen protokolliert hat.

Auch die eingereichten Business-to-Business-Kataloge des Jahrgangs 2022/2023 bringen nach Ansicht der Jury die Versandhandelsbranche eher weiter als die Kataloge, die in den Vorjahren eingereicht worden waren. So liegt die B2B-Durchschnittsnote mit 2,83 besser als Jury-Durchschnittswerten, die wir in den vergangenen fünf Jahren ermittelt haben.

Zwar ändert sich von Jahr zu Jahr sowohl die Jury-Zusammensetzung als auch die Liste der eingereichten Kataloge. Insoweit sind die Durchschnittsnoten nur bedingt vergleichbar. Allerdings ist die Schlussfolgerung vermutlich zulässig, dass in Zeiten von Papierknappheit und allgemeinem Infragestellen des Vertriebskanals "Katalog" die verbleibenden Kataloge zukunftsorientierter sein müssen, als das vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. Tatsächlich hat die Jury während des Jurierungsprozesses eine Reihe von Katalogen kritischer gesehen, die ausschließlich auf seit Jahren Erfolg versprechende Methoden setzten und eben keine Innovationen aufwiesen.

Die Vernetzung des Katalogs mit dem Onlineshop wird besser

Sowohl bei dem diesjährigen B2C- als auch bei dem diesjährigen B2B-Katalogjahrgang konnte die Vernetzung mit Online-Mehrwerten als auch mit dem jeweiligen Onlineshop wieder besser bewertet werden als bei den vergangenen Katalogjahrgängen. Gute Durchschnittsnoten konnte die Jury 2022/2023 vor allem bei dem Punkt "Vernetzung des Katalogs mit dem Onlineshop" vergeben.

Während der Durchschnitt bei den EndverbraucherInnen-Katalogen sich gegenüber dem Vorjahr von 2,88 auf 2,82 nur leicht verbessert hat, ist bei den B2B-Katalogen im dritten Jahr in Folge eine bessere Benotung in diesem Feld zu beobachten. Kein Wunder: Im B2C ist eine professionelle Shopanbindung des Katalogs inzwischen Mainstream, im B2B-Bereich ziehen die Katalog-produzierenden Versandhandelsunternehmen angesichts der in allen Branchen stark wachsenden Einkaufsdigitalisierung inzwischen nach.

Schwerer tun sich die B2B-Anbieter allerdings mit Online-Mehrwerten wie Blogs, FAQ-Videos oder Preisvergleichsrechnern: Wie auch im Vorjahr sah die Jury in diesem Segment bei den eingereichten Katalogen durchschnittlich nur ein "Befriedigend bis Ausreichend". Bei den B2C-Katalogen hat sich die Durchschnittsnote nach drei schwachen Einreichungsjahren in Folge im Katalogjahrgang 2022/2023 wieder etwas verbessert. Aber auch hier hat es in diesem Jahr im Gesamtdurchschnitt nur zu einem "Befriedigend" gereicht.

Die Aufzeichnung der Online-Preisverleihung

Am 25. Januar hat die Jury online die Preise an die Vertreterinnen und Vertreter der siegreichen Versandhandelsunternehmen vergeben. Die Aufzeichnung der Online-Preisverleihung mit allen Laudatios für Preisträger und Shortlist-platzierte Kataloge können Sie sich in unserem Online-Veranstaltungsarchiv ansehen unter Versandhausberater.de/webinar/db/175   .

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