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Hannoversche kokettiert als Social-Media-Neuling

 (Bild: Youtube)

19.07.2019 - Nach dem Motto "Schuster bleib bei Deinen Leisten" persifliert die Hannoversche mit ihrer neuen Imagekampage ihre Social Media Ambitionen - über Social Media.

von Christina Rose

Digitaler Wandel auf typisch Hannoversche Art: Jung von Matt/SPREE persifliert per Web-Serie, beispielsweise über Youtube , den nicht ernst gemeinten Alltag einer fiktiv neu gegründeten "Social-Media-Taskforce" des Lebensversicherers. Und will so zeigen, dass man in Hannover lieber solide versichert, statt Trends hinterherzurennen.

Versicherungen sollen - klar, versichern. Und das verlässlich und unkompliziert. Die Social Media Kommunikation der Branche ist daher im besten Fall informativ, im schlimmsten Fall langweilig. Die Hannoversche nimmt deshalb die Herausforderungen aufmerksamkeitsstarker und relevanter Markenkommunikation in Sozialen Medien auf die Schippe, um ganz nebenbei zu zeigen: Der Versicherer hat das Netz und seine Mechanismen verstanden.

Unter dem Motto 'Wir können vielleicht kein Social Media. Aber dafür besonders solide versichern' zeigt das Unternehmen aus der Niedersächsischen Landeshauptstadt selbstironisch, wie Social Media funktioniert - indem es vorgeblich genau davon keine Ahnung hat. Egal, ob Foodporn, Virals oder Home Office und digitales Nomadentum - in zunächst vier Folgen lässt das fiktive Social-Media-Team der Hannoverschen keinen Hype unerforscht, um auf der Social-Media-Schiene mitzufahren. Was sich aufgrund der ausgesprochenen Solidität der Marke als gar nicht so einfach erweist.

Das Besondere an der Web-Serie: Echte Mitarbeiter sorgen in den Nebenrollen für Authentizität. Zudem wurden sämtliche Folgen von Regisseur Ole Zapatka für die Betrachtung auf Smartphones im nutzerfreundlichen Hochformat umgesetzt. "Wir freuen uns besonders, dass unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so sympathisch zu Botschaftern des Unternehmens und der Branche werden. Schließlich sind die Kolleginnen und Kollegen solide Versicherer und keine Schauspieler", so Dr. Astrid Siebels , Leiterin Markenmanagement und Kommunikation Hannoversche.

Die Macher der Serie nutzen das weitverbreitete Image Hannovers, eher solide als hip zu wirken. Ein Stereotyp, welches die Hannoversche gemeinsam mit der Berliner Agentur seit dem letzten Jahr als Hebel ihrer Markenkommunikation aufgreift. Henning Lisson, Creative Director bei Jung von Matt/SPREE: "Als Marke aus einer eher trockenen Branche, wie dem Versicherungswesen, muss man sich vom egalen Content- Einheitsbrei abheben. Im Falle der Hannoverschen heißt das: Mit Humor und Sympathie selbstironisch zeigen, dass solide immer hip schlägt, wenn es um Absicherung geht."

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