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Arbeitszufriedenheit: Jeder dritte Deutsche ist auf Jobsuche

 (Bild: Macb3t/ Pixabay)

21.10.2019 - Gehalt bleibt der wichtigste Faktor für den Jobwechsel und die Arbeitszufriedenheit: Vor allem Jüngere fühlen sich schlecht auf die Digitalisierung vorbereitet.

von Frauke Schobelt

Dies sind Ergebnisse einer Studie zur Arbeitszufriedenheit, Digitalisierung und beruflichen Weiterbildung in Deutschland von Avantgarde Experts, für die rund 1.000 Angestellte zwischen 18 und 69 Jahren aus verschiedenen Branchen in Deutschland befragt wurden.

Seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2016 wächst die Zufriedenheit der deutschen Arbeitnehmer stetig, jedoch verlangsamt sich der Trend. 2019 gaben rund drei Viertel der Berufstätigen an, mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden zu sein. Dabei sind Männer tendenziell glücklicher mit ihrem Job. Trotzdem wollen wesentlich mehr Angestellte den Job wechseln als noch im vergangenen Jahr, 35 Prozent der Befragten ziehen einen Wechsel in den nächsten sechs Monaten in Erwägung.

Gehalt bleibt Jobmotivator Nummer eins

Die wichtigste Rolle spielt dabei das Gehalt, mit knapp 70 Prozent bleibt es der größte Einflussfaktor auf Arbeitszufriedenheit und Jobwechsel. Erst danach folgen flexible Arbeitszeiten und das Arbeitsumfeld. Ein Studienabschluss wirkt sich kaum auf die Zufriedenheit aus, wohl aber zum Beispiel die Personalverantwortung: 81 Prozent der Angestellten mit Personalverantwortung gaben an, zufrieden zu sein: ein deutlicher Vorsprung im Vergleich zu 68 Prozent unter den Angestellten ohne Personalverantwortung.
Das Gehalt bleibt ein Hauptmotivator für den Jobwechsel. (Grafik: Avantgarde Experts)


Ein weiteres Ergebnis, das sich vom Stimmungsbild 2018 unterscheidet: 45 Prozent der befragten Deutschen fühlen sich unterfordert und haben das Gefühl, ihr Potenzial werde in ihrem aktuellen Job nicht vollständig ausgeschöpft.

Berufliche Weiterbildung für den digitalen Wandel

Über die Hälfte der Befragten hält berufliche Weiterbildung für sinnvoll und branchenrelevant, insbesondere wenn es um die Digitalisierung geht. Besonders jüngere Arbeitnehmer fühlen sich schlecht auf die Digitalisierung vorbereitet und sind besonders an Fortbildungen interessiert. Erstaunlich in Zeiten des digitalen Wandels: Nur rund ein Viertel kann sich vorstellen, Fachwissen mittels digitaler Formate zu erlernen. Das beliebteste Format bleiben klassische Präsenzseminare. Am häufigsten nachgefragt waren im vergangenen Jahr Bildungsangebote für spezifisches Fachwissen und Datenschutz.

Die gesamte Studie zur Arbeitszufriedenheit 2019 gibt es hier .

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