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Social Media: Werbeausgaben erhöhen sich

25.11.2020 - Unternehmen investieren mehr in Werbung auf Social Media - vor allem im Branding.

von Christina Rose

Nachdem Werbebudgets und Inventarpreise im zweiten Quartal stagnierten, erholten sich der Werbemarkt und die Werbeausgaben auf den sozialen Plattformen im dritten Jahresquartal. Die Entwicklung der Inventarpreise verlief weitestgehend analog zum Vorjahr, aber aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen und Unsicherheit in Folge der Covid-19-Pandemie auf einem insgesamt niedrigeren Preisniveau. Insbesondere für Branding-Kampagnen wurde im dritten Quartal ein signifikanter Anstieg der Werbeausgaben im Vergleich zum Vorquartal registriert.

Das hat der Marketingdienstleister Esome   in seinen 'Social Media Market Insights' für das dritte Quartal 2020 ermittelt. Die Market Insights veranschaulichen die Werbemarkt- und Preisentwicklungen des vergangenen Quartals auf den sozialen Netzwerken, basierend auf der Auswertung von Werbekampagnen, die Esome umgesetzt hat.

Seit August bietet TikTok   die Möglichkeit, Werbung im Selfservice zu buchen. First Mover profitierten von überdurchschnittlichen Leistungswerten bei moderaten Inventarpreisen. Das Interesse der Werbetreibenden an der Videoplattform wächst analog zu den Nutzerzahlen kontinuierlich. Das überdurchschnittlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis wird sich erfahrungsgemäß mit zunehmenden Aktivitäten der Werbetreibenden auf der Plattform innerhalb des nächsten Jahres auf einem moderateren Niveau einpendeln.

Vertikale Werbeformate erobern die sozialen Medien

Seit 2016 erobern Vertical Videos die digitale Werbewelt. Treiber sind vor allem die beliebten Stories in den sozialen Netzwerken, die kontinuierliche Optimierung auf mobile Endgeräte, und das Aufstreben ausschließlich vertikal-nutzbarer Plattformen, wie z.B. TikTok. Während im Jahr 2016 noch über 60 Prozent der Videoanzeigen das klassische Widescreen-Format hatten, so sind heute über die Hälfte der Video Ads unserer Werbekunden in vertikalem Format und rund ein Drittel quadratisch. Der Einsatz horizontaler Werbemittel nahm in den vergangenen Jahren stetig ab.

Trotz des weiteren Einflusses der Covid-19-Pandemie auf werbliche Aktivitäten in den verschiedenen Branchen ist ein plattformübergreifender Anstieg der Werbeausgaben und Inventarpreise spätestens ab der Cyberweek Ende November zu erwarten. Im Weihnachtsgeschäft wird insbesondere der Bereich Social Commerce, der im Jahr 2020 einen großen Aufschwung erlebte, weiter an Relevanz gewinnen. Dies wird sich laut Esome auf die Werbeausgaben und Inventarpreise für Shoppable-Werbeformate, die auf den direkten Abverkauf auf der Plattform abzielen, auswirken.

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