Rossmann
setzt die Bildungsinitiative Klasse 0
mit einer Anschlussförderung von einer Million Euro fort. Das Programm begleitet Kinder pädagogisch beim Übergang von der Kita in die Grundschule und soll vor allem jene erreichen, die ohne zusätzliche Unterstützung schlechter auf den Schulstart vorbereitet wären.
Operativer Partner bleibt die Bildungsinitiative #wirfürschule
. Sie unterstützt die teilnehmenden Schulen mit digitalen Materialien, Austausch- und Qualifizierungsformaten sowie einer Netzwerkplattform. Nach einer internen Umfrage von #wirfürschule wurden in den ersten Monaten bereits rund 2.500 Kinder erreicht.
Rossmann verweist auf Bildungsbericht 2026
Rossmann stellt die Anschlussförderung in den Kontext des nationalen Bildungsberichts
Bildung in Deutschland 2026
. Dieser zeigt nach Angaben des Unternehmens erneut, dass Bildungsungleichheiten oft schon vor dem Schuleintritt entstehen und sich später verfestigen können.
"Unser Engagement kann und soll die staatliche Verantwortung nicht ablösen. Aber wir haben einen funktionierenden Hebel geliefert", sagt Raoul Roßmann
, Sprecher der Geschäftsführung von Rossmann. Die Bildungspolitik sei eingeladen, die Erkenntnisse aus dem Modell aufzugreifen, damit daraus ein flächendeckender Standard für den Übergang in die Grundschule wachsen könne.
Weitere Stiftungen und Unternehmen steigen ein
Für die nächste Förderrunde erweitert Rossmann das Netzwerk aus UnterstützerInnen. Beteiligt sind nach Unternehmensangaben unter anderem die
Deutsche Bank Stiftung
, die Alexander Gruner Stiftung, das Chemieunternehmen
BASF
, die
Stiftung Westfalen-Initiative für Eigenverantwortung und Gemeinwohl
sowie die
BBBank Stiftung
.
Ausgangspunkt des Programms war eine Ausgabe der
ZDF
-Talkshow
Markus Lanz
im Oktober 2025. Dort wurde Raoul Roßmann auf strukturelle Probleme an Grundschulen und auf das Modell der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen unter Leitung von Barbara Mächtle
aufmerksam.
150 Schulen starteten im März 2026
Nach dem Aufruf im Oktober und November 2025 bewarben sich laut Rossmann mehr als 250 Schulen. Im Januar 2026 wurden die Standorte ausgewählt, nach einer Onboarding-Phase starteten im März 2026 die ersten 150 Schulen mit dem Programm.
Davon wurden 100 Schulen direkt von Rossmann gefördert, 50 weitere durch zusätzliche PartnerInnen. #wirfürschule-Geschäftsführerin Tracy Kistner
spricht von einer großen Resonanz aus den Schulen und von tragfähigen Unterstützungsangeboten für einen gelungenen Schulstart.