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B2B-Marketing: Das Selbstvertrauen in die kreative Stärke wächst

Das B2B-Marketing kämpft um Talente. (Bild: LinkedIn)
Das B2B-Marketing kämpft um Talente.

15.06.2022 - 73 Prozent der B2B-Marketer sind der Auffassung, dass die kreativen Kampagnen von B2B-Marken zunehmend mit denen von Verbrauchermarken mithalten können. Für den Großteil (82 Prozent) ist der Aufbau einer Marke für das langfristige Umsatzwachstum im B2B genauso wichtig wie im Verbrauchermarketing. Mehr als 61 Prozent sind jedoch besorgt, dass die besten Talente der Branche eher B2C- als im B2B-Bereich arbeiten wollen.

von Frauke Schobelt

Dies sind Ergebnisse einer LinkedIn   -Studie, für die 1.629 B2B-Marketing-Entscheidungsträger in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien, Spanien, VAE, KSA, Brasilien, Australien, Indien und Singapur online befragt wurden. Demnach ist die Mehrheit (83 Prozent) der befragten B2B-Marketingleiter in Deutschland überzeugt, dass das "kreative Selbstvertrauen" in B2B-Unternehmen wächst. Von diesen erkennen 23 Prozent, dass Kreativität für den langfristigen Markenaufbau unerlässlich ist und dazu beiträgt, dass sich die Kunden an sie erinnern (30 Prozent), was sie zu neuen kreativen Höchstleistungen motiviert.

Das größte kreative Selbstvertrauen haben B2B-Marketer in Brasilien (95 Prozent), Australien (95 Prozent), Indien (94 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (94 Prozent). In Deutschland sind es 83 Prozent. Mehr als zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Kaufentscheidungen im B2B-Bereich genauso stark von Emotionen bestimmt werden wie im B2C-Bereich. Rund zwei Fünftel (40 Prozent) setzen daher in ihren Kampagnen zunehmend auf Storytelling, Emotionen und Humor. Die Mehrheit (73 Prozent) findet, dass B2B-Marken heute kreative Kampagnen realisieren, die es mit denen von Verbrauchermarken aufnehmen können.

B2B-Unternehmen intensivieren den Markenaufbau

Bisher haben B2B-Marken auf Performance Marketing gesetzt, um kurzfristige Umsätze zu steigern. Doch hier ist ein branchenweiter Wandel erkennbar: Die große Mehrheit (82 Prozent) der B2B-Marketingleiter in Deutschland findet, dass der Aufbau einer Marke für die Förderung des langfristigen Umsatzwachstums im B2B genauso wichtig ist wie im Verbrauchermarketing. 79 Prozent geben an, dass sie Kampagnen planen, die im gleichen Zeitraum sowohl die kurzfristigen Performance-Marketing- als auch die langfristigen Markenmarketing-Ergebnisse verbessern sollen.

Laut einer Studie   des LinkedIn Marketing-Thinktanks "The B2B Institute" und des Ehrenberg-Bass-Instituts für Marketingforschung an der University of South Australia   sind 95 Prozent der B2B-Käufer aktuell nicht kaufbereit. Daher ist es entscheidend, dass B2B-Marken bei ihnen im Gedächtnis bleiben, um im Falle der tatsächlichen Kaufentscheidung ganz oben auf der Liste zu stehen.

Wettbewerb um kreative Talente im B2B-Bereich

Knapp die Hälfte (45 Prozent) der B2B-Marketingleiter in Deutschland ist der Ansicht, dass Marketing im B2B-Bereich eine größere Herausforderung darstellt als im B2C-Bereich. Aber trotz der beruflichen Möglichkeiten sind 61 Prozent besorgt, dass es die besten Talente der Branche eher in das B2C- als in das B2B-Marketing zieht. Demnach räumt mehr als die Hälfte (65 Prozent) ein, dass es für sie derzeit schwierig ist, kreative Talente zu finden.

Innovation, Problemlösung und Datenanalyse sind laut den Befragten in Deutschland aktuell die wichtigsten Fähigkeiten für kreative Arbeit im B2B-Bereich. Über die Hälfte (54 Prozent) sagt, dass eine starke kreative Leistung weitgehend von der Vielfalt der Erfahrungen innerhalb eines Teams abhängt. Und wenn es speziell um Agenturpartner geht, werden die Vielfalt der Fähigkeiten (54 Prozent) und die Vielfalt der Erfahrung (38 Prozent) als ebenso wichtig für die kreative Leistung erachtet.

Neue Services für B2B-Marketing

Um B2B-Marken bei ihren kreativen Kampagnen zu unterstützen, bietet LinkedIn neue Funktionen und Services. Der Beratungsdienst B2B Edge unterstützt B2B-Kunden auf der Basis von Grundlagenforschung und IP dabei, ihr "Performance Branding" voranzutreiben. Erste Kunden, die das Tool nutzen, sind Oracle, Salesforce, SAS und Workhuman. Auch für LinkedIn-Unternehmensseiten - 58 Millionen Unternehmen und Organisationen haben eine auf dem Netzwerk - gibt es neue Funktionen. Die Tools helfen Marken dabei, sich mit ihren Zielgruppen zu verknüpfen, Austausch und Diskussionen zu initiieren und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. In den kommenden Wochen wird zudem der LinkedIn Business Manager eingeführt. Die neue, zentralisierte Plattform soll Marketern die Verwaltung von Personen, Konten, Seiten und den Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten, erleichtern. Das Netzwerk führt zudem im Rahmen von LinkedIn Marketing Labs eine neue kostenlose Zertifizierung für LinkedIn Content und Creative Design ein. Sie soll Marketern dabei helfen, ihre Kenntnisse bei der Erstellung und Pflege von bezahlten und organischen Inhalten zu verbessern. Das neue LinkedIn Kreativitäts-Playbook unterstützt Marketer und Kreativagenturen bei der Entwicklung von Marken-Kampagnen.

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