Corona und die Folgen

Freelancer: Durchwachsene Bilanz nach einem Jahr Pandemie

24.02.2021 - Vor etwa einem Jahr erreichte das Coronavirus Europa und beeinflusst bis heute sowohl das private als auch das wirtschaftliche Leben. Die Auswirkungen für Freelancer sind - je nach Branche - sehr unterschiedlich.

von Christina Rose

Die Bereitschaft von Unternehmen, externe Mitarbeitende zu beschäftigen, ist ein gutes Indiz, um festzustellen, wie es in den jeweiligen Branchen läuft. Daher hat der Personaldienstleister Gulp   eine Umfrage zur Projektauslastung freier IT- und Engineering-Fachkräfte durchgeführt. Dabei wurde abgefragt, ob und in welcher Branche sie zuletzt tätig waren, wie sie die Performance dieser einschätzen sowie eine kurze Prognose für das Jahr 2021.

Große Mehrheit in Projekten tätig

Die Coronakrise hat einen Digitalisierungsschub in allen Bereichen ausgelöst. Daher waren über drei Viertel (76,7 Prozent) der Teilnehmenden zum Zeitpunkt der Befragung in Projekten beschäftigt. Die drei meistgenannten Branchen waren dabei Banken und Finanzen (14,2 Prozent), IT (12,5 Prozent) sowie Versicherungen (11,9 Prozent). Die restlichen knapp 60 Prozent verteilten sich über verschiedene Wirtschaftszweige, von Automotive bis hin zum öffentlichen Dienst. Bezüglich der Einschätzung der Branchen, beschieden die IT- und Engineering-Experten vor allem der Medizin-, IT- sowie Software-Branche gute Karten. Auf den hinteren Rängen landeten hier Industrie, Automotive und Touristik.

Diese Skills werden 2021 wichtiger denn je

Auch wenn die Coronakrise aktuell viele Unternehmen auf die Probe stellt und Budgets an ihre Grenzen bringt, so ist die Digitalisierung als Chance zu verstehen. Mit neuen Technologien lassen sich Effizienz sowie Produktivität in nahezu allen Bereichen steigern. Das spiegelt sich auch in den Antworten zur Frage, welches Know-how 2021 entscheidend ist, wider. Hier waren sich die befragten Experten einig, dass Themen wie künstliche Intelligenz, Cloud, Datenschutz, Internet of Things sowie Green Technologies einen entscheidenden Anteil am Projektmarkt in diesem Jahr haben werden.

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  • Bild: Daniel Kalkowski
    Daniel Kalkowski
    (swoox GmbH / Lifestyle Webconsulting GmbH)

    Warum KI-Agenten im Prozess besser funktionieren als im Chat - 4 Muster aus der Praxis

    KI-Agenten scheitern selten am Modell. Sie scheitern daran, dass niemand sagen kann, was der Agent im Zweifel tun darf, wer eingreift, wenn er falsch liegt, und was hinterher nachweisbar ist.

    Der Vortrag zeigt vier Muster, mit denen Unternehmen KI nicht im Chatfenster, sondern im modellierten Geschäftsprozess produktiv machen: Datenänderung als Auslöser, Agent mit klar begrenztem Werkzeugkasten, definierte Freigabepunkte für Menschen, durchgängiges Protokoll jeder Entscheidung. Grundlage sind Projekte aus E-Commerce, Touristik und Industrie - inklusive der Fälle, in denen sich Automatisierung nicht gerechnet hat.

    Dazu eine nüchterne Einordnung was nach dem Digital Omnibus vom EU AI Act ab August 2026 tatsächlich schon gilt und was auf Ende 2027 verschoben wurde. Zum Abschluss eine Kurz-Demo wie ein solcher Prozess in BPMN 2.0 aussieht und wie ein Agent darin eingebettet wird.

    Für IT-, E-Commerce- und Prozessverantwortliche, die über den Piloten hinauskommen wollen.

    Vortrag im Rahmen der Daten & KI 26 am 08.09.26, 10:00 Uhr

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