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Kampagnencase Deichmann: Aktivierung inaktiver E-Commerce-Kunden

27.09.2021 - Deichmann plant weitere automatisierte Printmailings für unterschiedliche Anwendungsfälle, wie z. B. Geburtstagsmailings.

von Frauke Schobelt

Auch für die Fashionbranche entwickelt sich Programmatic Printing zu einem wichtigen Kanal im Kommunikationsmix (siehe Programmatic Printing kommt in Mode   ). Mit personalisierten, hochsegmentierten Postkarten konnte der Schuhhändler Deichmann   seine Conversion Rate deutlich steigern.

Ziel: Die Reaktivierung inaktiver E-Commerce-Kunden und die Steigerung der Wiederkaufsrate unterschiedlicher Segmente.

Umsetzung: Deichmann identifizierte sechs Buyer Personas, welche mit kuvertierten Postkarten mit spezifischen Inhalten (Bildwelt, Ansprache, Farben etc.) und einem passenden Anreiz angesprochen wurden.

Ergebnis: Mit den hoch segmentierten Mailings erzielte der Omnichannel-Händler etwa in der Zielgruppe "Familie" die stärkste Performance, mit einer Conversion Rate von rund 11 Prozent. Insgesamt erzielte die Kampagne eine Conversion Rate von über sieben Prozent, was laut Griebler einer Steigerung von 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Printmailings entspricht. Und obwohl die Printmailings gezielt OnlinekäuferInnen adressieren, generieren diese zu ca. 50 Prozent Offlinekäufe in Stores. So ermögliche es der Printkanal, den stationären Handel durch E-Commerce-Kunden zu unterstützen.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: Leon Eichner
    Leon Eichner
    (EHI Retail Institute)

    Wenn der Agent mitentscheidet - Warum Vertrauen zum Erfolgsfaktor im Agentic Commerce wird

    Agentic Commerce verändert, wie Kaufentscheidungen im Internet vorbereitet und getroffen werden. Neben Menschen übernehmen zunehmend KI-Agenten die Produktsuche, den Vergleich von Angeboten und Teile des Kaufprozesses.Die aktuelle EHI-Studie zu Agentic Commerce zeigt, dass 86,1 Prozent der befragten Handelsunternehmen es für wahrscheinlich halten, dass KI-Agenten künftig Kaufentscheidungen ihrer Kundschaft beeinflussen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz als eine zentrale Herausforderung beschrieben.Der Vortrag zeigt, was diese Entwicklung für Online-Shops bedeutet: Welche Informationen müssen aktuell, konsistent und maschinenlesbar vorliegen? Welche Rolle spielen Transparenz, verlässliche Produkt- und Serviceinformationen, Bewertungen und weitere nachvollziehbare Vertrauenssignale?Am Beispiel des EHI-Siegels wird erläutert, wie Online-Shops Seriosität, geprüfte Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale sowie Kundenorientierung sichtbar machen können. Dabei geht es nicht nur um die menschliche Wahrnehmung: In einer zunehmend agentischen Customer Journey wird entscheidend, ob relevante Informationen über einen Shop eindeutig, verlässlich und nachvollziehbar vorliegen. So entsteht die Grundlage dafür, dass ein Angebot von KI-Agenten nicht nur gefunden, sondern auch als relevant und vertrauenswürdig eingeordnet werden kann.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 21.10.26, 09:00 Uhr

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