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Bereits jeder Fünfte bezahlt in der Gastronomie kontaktlos

 (Bild: Pixabay)

27.12.2018 - Kontaktoses Bezahlen wird immer beliebter: Waren im Januar 2018 gerade mal 13,58 Prozent aller Transaktionen kontaktlos, bezahlte im Oktober 2018 bereits jeder Fünfte (20,48 Prozent) kontaktlos. Welche Gründe für den Einsatz kontaktloser Bezahlmethoden sprechen:

von Christina Rose

Bargeldloses Bezahlen ist mittlerweile auch in der Gastronomie wirtschaftlich sinnvoll und gewinnt mit neuen mobilen Bezahllösungen zunehmend an Bedeutung. Die kontaktlosen Transaktionen sparen nicht nur Zeit und beschleunigen den Arbeitsprozess, sondern werden zunehmend auch vom Gast eingefordert. Zum Start von Apple Pay in Deutschland haben Mastercard und der Kassensystem-Anbieter Orderbird die wichtigsten Fakten zum bargeldlosen und mobilen Bezahlen zusammengestellt.

Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim bargeldlosen Bezahlen immer noch hinterher. Doch auch hierzulande setzen immer mehr Gastronomen auf Kartenzahlung und Kunden bereits immer häufiger auf das kontaktlose Bezahlen mittels NFC-Technologie. Laut Orderbird geht der Wandel zum schnellen Bezahlen flott voran: Waren im Januar 2018 gerade mal 13,58 Prozent aller Transaktionen kontaktlos, bezahlte im Oktober 2018 bereits jeder Fünfte (20,48 Prozent) kontaktlos. In Europa wird mittlerweile sogar schon fast jede zweite Transaktion mit Mastercard kontaktlos abgewickelt.

Die Kontaktlostechnologie sorgt derzeit für einen Schub bei Kartenzahlungen. Das Bezahlen funktioniert wesentlich schneller und komfortabler als mit den üblichen Kartenverfahren. Diese Art des Bezahlens birgt das Potenzial, das Bargeld auch im oft hektischen Gastronomie-Alltag zurückzudrängen. Die Mehrzahl der Debit- und Kreditkarten ist inzwischen mit einer kontaktlosen Bezahlfunktion ausgestattet.

Kleinstbeträge kontaktlos begleichen



Vor allem beim Begleichen kleiner Beträge, die in Restaurants, Cafés und Bars oft vorkommen, greifen Kunden immer häufiger zu Karte oder Handy. Deutlich wird dies, wenn man sich die Entwicklung der durchschnittlichen Orderbird-Rechnungsbeträge ansieht. Lagen diese im Januar 2018 noch bei 21,92 Euro, die per NFC bezahlt wurden, so lag der Durchschnittswert im Oktober 2018 nur noch bei 20,13 Euro.

Beim kontaktlosen Bezahlen kommt Nahfeldfunk (NFC) zum Einsatz. Ein kleines Zeichen auf der Karte, das dem WLAN-Symbol ähnelt, deutet auf die NFC-Funktion hin. Beträge bis zu 25 Euro können so ohne PIN-Eingabe und Unterschrift bargeldlos bezahlt werden. Der Kunde hält seine NFC-fähige Karte einfach ans Bezahlterminal, das Einstecken der Karte samt PIN-Eingabe entfällt und ein Piepser signalisiert die erfolgreiche Transaktion. Das funktioniert mittlerweile mit den meisten Debit- und Kreditkarten, aber auch mit dem Smartphone oder der Smartwatch in Sekundenschnelle. Handynutzer mit Android-Smartphone können mit den Apps von Google Pay, der Deutschen Bank, den Sparkassen und den Volks- und Raiffeisenbanken oder ihrem PayPal-Konto in der Google Pay App mobil mit Mastercard bezahlen. Seit Dezember ist auch Apple Pay in Deutschland verfügbar.

Dabei zeigt sich, dass vor allem in Restaurants sehr gerne mit dem Smartphone bezahlt wird. So findet jede dritte Smartphone-Bezahlung mit Mastercard (35 Prozent) in Restaurants statt, gefolgt von Supermärkten (25 Prozent) und Drogerien (10 Prozent).

Kontaktlose Zahlungen sind sehr sicher



Beim NFC-Verfahren zahlen Nutzer per Handy oder Smartwatch wie mit einer kontaktlosen Karte einfach durch Anhalten an das Kassenterminal. Dazu müssen sie zuvor die Daten ihrer Debit- oder Kreditkarte einer kooperierenden Bank in die App hochladen. Bei den Transaktionen werden weder persönliche Daten noch Kontodaten an das Zahlungsterminal oder den Gastronom übermittelt. Stattdessen werden die Kartendaten verschlüsselt und durch eine einmalige Zahlenkombination auf dem Gerät, dem sogenannten Token, ersetzt. So können vertrauliche Daten des Nutzers nicht abgefischt oder missbräuchlich verwendet werden. Das Bezahlen mit dem Smartphone ist im Vergleich sogar noch sicherer, da entweder der Bildschirm des Geräts entsperrt sein muss oder die Zahlfunktion sogar erst nach Fingerabdruck oder PIN-Eingabe freigeschaltet wird.




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