Gesetzgebung

BVDW begrüßt Vorgehen der Bundesregierung gegen Abmahnmissbrauch

02.08.2018 - Das Justizministerium hat angekündigt, so schnell wie möglich einen Gesetzentwurf zu Eindämmung von Abmahnmissbrauch vorzulegen. Besonders kleinere Online-Shops seien selbst bei geringfügigen Fehlern mit hohen Kosten konfrontiert. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. begrüßt die Initiative der Bundesregierung.

von Susanne C. Steiger

Lobenswert sei, dass der Gesetzentwurf auch solche Abmahnungen berücksichtigen wird, die sich auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beziehen. Eine Anfang Juli veröffentlichte Mitgliederumfrage des BVDW zeigt, dass fünf Prozent der Unternehmen der digitalen Wirtschaft bereits entsprechende Abmahnungen, die sich auf die DSGVO stützen, erhalten haben und mehr als jedes vierte Unternehmen (28 Prozent) mit solchen rechnet.

"Durch die teilweise in sich widersprüchlichen Regelungen in der DSGVO stehen Unternehmen ohnehin vor der großen Herausforderung, ihre Datenverarbeitungen gesetzeskonform anzupassen. Fast jedes zweite unserer Unternehmen hat ihre digitalen Aktivitäten wegen der aus der DSGVO resultierenden Unsicherheit eingeschränkt.", lautet die Stellungnahme von Thomas Duhr (IP Deutschland) zum aktuellen Stand.

Der durch die Bundesregierung angekündigte Gesetzesentwurf soll den Missbrauch des Abmahnrechts vor allem im Bereich von Online-Shops verhindern.

Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Till Göhre
    Till Göhre
    (MediaMarktSaturn)

    Die unsichtbare Conversion: Wie Omnichannel-Daten den wahren Wert von Retail Media sichtbar machen

    Online recherchiert, dann im Store gekauft - Kunden sind längst omnichannel unterwegs. Doch die klassischen Retail Media Metriken drehen sich weiterhin um Klicks und Onlineshop-Performance, stationäre Käufe nach Entscheidung im Onlinestore tauchen in der Kampagnenmessung häufig gar nicht erst auf. Dabei sind sie mittlerweile ein wesentlicher Teil der Wirkung von Retail Media. Wie können omnichannel-Daten diese unsichtbare Conversion messbar machen und zum echten Business-Treiber werden? Gerade bei komplexen Kaufentscheidungen wie im Consumer-Electronics-Bereich entscheidet nicht die Reichweite, sondern die Fähigkeit, den Weg vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss datenbasiert nachzuvollziehen. So wird Retail Media vom Werbekanal zur Commerce-Infrastruktur - und der wahre Wert einer Kampagne erst sichtbar.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 09:00 Uhr

www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de