Studie

EHI-Studie Retouren: Geklickt, gekauft und retourniert

12.06.2018 - Im E-Commerce sind Retouren keine Seltenheit, denn der Kunde hat oft den Wunsch, Haptik, Passform oder Wirkung und Qualität am Objekt zu prüfen. Retouren wieder als A-Ware in den Shop zurückzuführen, gelingt nur knapp der Hälfte aller Händler mit einer Quote von 80 und mehr Prozent.

von Susanne C. Steiger

Vergleichsweise wenige Händler - aber dennoch immerhin fast 10 Prozent der Befragten mit einer Retourenquote von über null Prozent - können gar keine oder nur vereinzelt Artikel wiederverkaufen. Das ergab die Auswertung derr aktuelle EHI-Retouren-Studie.

Fast ein Drittel (32 Prozent) der befragten Händler mit einer Retourenquote von über null Prozent bittet in bestimmten Fällen die Kunden sogar, die Artikel trotz Retourenanmeldung und -gutschrift nicht zurückzusenden. Eine Rücksendung von Artikeln, die ohnehin nicht aufbereitet und wieder vermarktet werden können, verursacht nur unnötige Kosten und ist daher für die befragten Händler nicht wirtschaftlich. Der Anteil dieser 'Retourenverweigerer' liegt in sämtlichen untersuchten Produktsegmenten zwischen rund einem Viertel bis zu rund einem Drittel.

Die größten Kostentreiber im Retourengeschäft sind die Qualitätskontrolle und Identifikation der Artikel, Porto und Transportkosten sowie die Aufbereitung der Artikel. Hier ergreifen Händler unterschiedliche Maßnahmen. Um Retouren zu vermeiden, optimieren sie vor allem die Abläufe im Online-Verkauf (Produktinformation, Bilder etc.) bzw. legen einen Retourenschein bei, um den Prozess für den Kunden so einfach wie möglich zu machen.


Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Robin Schnaidt
    Robin Schnaidt
    (7thSENSE)
    Bild: Laura Klett
    Laura Klett
    (7thSENSE)

    4 Marken, 1 Plattform - und die Herausforderungen dazwischen

    Vier Marken, ein Shopsystem - das klingt nach Effizienz. Ob es das auch in der Praxis ist, entscheidet sich an Fragen, die in keinem Pitch stehen: Wer verantwortet gemeinsam genutzte Komponenten? Wie reagiert die Plattform, wenn ein Plugin für alle Marken gleichzeitig ausfällt? Und was ist, wenn es kurz vor Go-Live eines Shops bei einem anderen Shop brennt, der bereits online ist?

    Die Schwan-STABILO Outdoor Gruppe betreibt mit GONSO, Maier Sports, ORTOVOX und deuter vier Marken und Onlineshops unter einem Dach. Der Vortrag zeigt, die der Omnichannel-Händler eine gemeinsame Commerce-Plattform entwickelt hat ohne, dass die Eigenständigkeit der Marken auf der Strecke bleibt. Der Vortrag beleuchtet das Vorgehensmodell hinter einem Multi-Brand-Rollout: von der Plattformentscheidung über Marken-Rollout, Internationalisierung bis zum PIM. Ergänzt wird das durch konkrete Einblicke in Entscheidungen, Diskussionspunkte und Muster, die sich auf andere Multi-Brand- oder Multichannel-Projekte übertragen lassen.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 13:30 Uhr

www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de