E-Commerce

Ebay startet Händler-Landkarte

08.06.2018 - Mit dem Projekt "Ebay Händlerrepublik" will der Online-Marktplatz Einblicke in seine Händler-Landschaft aus Deutschland geben, unter anderem, welche Produktkategorien in den jeweiligen Bundesländern besonders beliebt sind.

von Christina Rose

Der Online-Marktplatz Ebay hat die Website der Ebay Händlerrepublik gestartet, die Aufschluss über den Standort einzelner Händler, die Branchenzugehörigkeit, das Gründungsjahr sowie individuelle Erfolgsgeschichten geben soll. Darüber hinaus lassen sich regionale Schwerpunkte, sowie Ballungsgebiete einzelner Branchen im Online-Handel identifizieren: So zeigt die Karte unter anderem, dass 27 Prozent der Ebay-Händler deutschlandübergreifend in der Kategorie Haus & Garten listen und 16 Prozent in der Kategorie Fashion, danach folgen die Kategorien Elektronik und Autoteile (jeweils 13 Prozent).

Die meisten Händler stellt das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen (24 Prozent). Auch auf der Ebene der verschiedenen Ebay-Kategorien lassen sich Informationen finden. Zum Produktinventar des Marktplatzes lässt sich zum Beispiel recherchieren, dass mehr als 45 Millionen Artikel in der Kategorie Elektronik angeboten werden - darunter 94 Prozent Neuware. Oder dass 58 Prozent der Autoteile immer noch via Desktop-Devices eingekauft werden. Auch über die teuersten Artikel, die in 2017 über die Warentheke gegangen sind, bietet die eBay Händlerrepublik Informationen: Für über 15.000 Euro wurde in der Kategorie Autoteile eine Keramik-Bremse für das Porsche-Modell 911 verkauft.

Händlerinnen und Händler, die mit ihrem Portrait und ihrer Geschichte auf der neuen Website abgebildet werden möchten, können sich unter eBay-haendler@faktor3.de anmelden.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
    Die gute Nachricht: Dieser Standard lässt sich im eigenen Shop herstellen. Es ist keine Plattformfrage, sondern Produktdaten- und Merchandising-Arbeit. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Händler die Discovery-Qualität von Marktplätzen im eigenen System erreichen - und was das für Umsatz und Kundenbindung bedeutet.

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