Andere Länder, andere Sitten: Europäer shoppen unterschiedlich

08.11.2001 - Die Online-Shopping-Gewohnheiten in europäischen Ländern weisen erhebliche Unterschiede auf, wie eine aktuelle Untersuchung des Online-Buchhändlers Amazon zeigt.

Die größte Freude am virtuellen Einkauf haben der Studie zufolge die Franzosen und Briten, von denen bereits jeder Dritte mehr als zweimal wöchentlich ein Shopping-Portal aufsucht. In Irland hingegen lassen sich zwar weniger Verbraucher für das Einkaufen via Web begeistern, diejenigen aber, die die Vorzüge des E-Commerce erkannt haben, sind dafür besonders begeisterte Kunden. Immerhin kauft jeder zehnte Ire laut Amazon mehr als zwanzigmal im Monat über das Internet ein, und damit doppelt so oft wie der Durchschnittseuropäer. Besonders gern tätigen die Iren ihre Online-Einkäufe übrigens vom Arbeitsplatz aus. Die zielstrebigsten Online-Kunden findet man in Deutschland. Hier weiß die Hälfte der User bereits im Voraus, was gekauft werden soll. Von anderen Angeboten lässt sich der Deutsche in der Regel nicht verleiten. Ganz im Gegensatz zu den Schweden, die im europäischen Vergleich über die meisten Internet-Erfahrungen verfügen und oftmals Dinge kaufen, die sie eigentlich gar nicht gesucht haben. In den Niederlanden ist Online-Shopping keineswegs mehr die Domäne der jungen Leute: Bereits jeder fünfte holländische Surfer ist über fünfzig Jahre alt.

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Vorträge zum Thema:

  • Bild: ECOMMERCE ONE Group
    Dr. Alexander Brunst
    (Makaira - ECOMMERCE ONE Group)

    Gegen die Marktplätze bestehen: Der neue Standard für Produktfindung im eigenen Shop

    Marktplätze wachsen schneller als klassische Onlineshops - laut bevh-Zahlen für Q2 2026 legten sie um 6,4 % zu, während klassische Onlineshops nur 3,8 % erreichten.
    Der Grund liegt selten im Preis, sondern in der Auffindbarkeit: saubere Produktattribute, funktionierende Filter, sauberes Variantenhandling und kuratiertes Ranking. Marktplätze haben damit den Standard gesetzt, an dem heute jeder Shop gemessen wird - unabhängig davon, ob er dort verkauft oder nicht.
    Die gute Nachricht: Dieser Standard lässt sich im eigenen Shop herstellen. Es ist keine Plattformfrage, sondern Produktdaten- und Merchandising-Arbeit. Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie Händler die Discovery-Qualität von Marktplätzen im eigenen System erreichen - und was das für Umsatz und Kundenbindung bedeutet.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 20.10.26, 10:30 Uhr

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