Banner mit Sound wirken doppelt

08.06.2004 - Online-Banner, die mit Tönen, Sprache und Geräuschen daherkommen, sind doppelt so wirksam wie traditionelle Banner.

Das ergab eine Studie des Marktforschers MediaAnalyser. Demnach erinnern sich Internetnutzer doppelt so häufig an die beworbene Marke, wenn gleichzeitig der Markenname als Sound ertönt. Wichtig sei aber, dass der Markenname des Banners hörbar sei. Ertönt beispielsweise nur ein "Ding Dong" auf der Seite, wissen nur noch wenige Nutzer den Markenname. Bei der Untersuchung waren es lediglich sechs Prozent. Als der Markenname im Sound genannt im Sound genannt wurde, konnte sich dagegen jeder Dritte den beworbenen Namen merken.

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  • Bild: Olav A. Waschkies
    Olav A. Waschkies
    (Whitehall Reply)

    Zwischen Effizienz und Identitätsverlust: Wie KI und Plattformlogik Agenturen neu definieren

    Marketingagenturen sind mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Laut Forrester werden sie bis Ende 2026 ihre klassische Rolle als Vertreter ihrer Kunden aufgeben und zunehmend zu Plattformanbietern eigener Produkte, Technologien und Lösungen werden.

    Kostendruck, Inhousing Trends, sinkende Margen und der Einzug von KI zwingen Agenturen, Effizienz über Kreativität zu stellen. Modelle wie "Principal Media", bei denen Agenturen Werbeinventar selbst handeln, zeigen: Wertschöpfung entsteht dort, wo Kapital, Technologie und Kontrolle über Reichweite zusammenfließen. Für den Markt bedeutet das Effizienzgewinne, aber gleichzeitg auch eine Erosion kulturelle und kreative Identität.

    Der Impuls beleuchtet zentralen Trends wie u.a. aus der Forrester-Studie "Predictions 2026: Marketing Agencies", ordnet sie kritisch ein und stellt die Frage: Wie viel Plattform darf eine Agentur sein, bevor sie ihre Marke verliert?

    Vortrag im Rahmen der Zukunftskonferenz 26. Trends in ECommerce, Marketing und digitalem Business am 03.12.25, 09:30 Uhr

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