Alfred Gerardi-Preis dekoriert den wissenschaftlichen Nachwuchs

22.09.2004 - Drei Preise für vier Talente

Der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) zeichnet auf der DIMA vier wissenschaftliche Arbeiten junger Direktmarketing-Talente mit dem Alfred-Gerardi-Gedächtnispreis (AGGP) aus. Zur akademischen Nachwuchselite gehören: Tina Reichhardt von der Universität Mannheim, Nina Paul von der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing, Anita Kluck (Uni Frankfurt) und Andreas Reichle (Uni München).

Tina Reichhardt war in der Kategorie "Diplomarbeit Uni/FH" erfolgreich. Sie erarbeitete in der Diplomarbeit Akzeptanzfaktoren von Mobile Marketing in Deutschland auf der Basis einer Befragung die Determinanten der Akzeptanz von Mobile Marketing.

Den zweiten Preis dieser Kategorie teilen sich Anita Kluck und Andreas Reichle. Die Diplomarbeit von Anita Kluck trägt den Titel Ermittlung des Cross-Selling-Potenzials von Bestandskunden im Retailbanking. Die in der Praxis verwendeten Modelle zur Ermittlung des kundenindividuellen Cross-Selling-Potenzials wurden hier mit Modellen der Theorie abgeglichen und anschließend bewertet.

Andreas Reichle untersuchte Werbetexte im Direktmarketing. Er fand dabei drei Faktoren verständlicher Werbetexte heraus: Kürze/Prägnanz, anregende Zusätze sowie Einfachheit und Gliederung/Ordnung. Titel der Arbeit: Eine explorative Studie zur Anwendbarkeit des Hamburger Textverständlichkeitsmodells auf Werbetexte.

Nina Paul, die in der Kategorie "Diplomarbeit Akademien" siegte, untersuchte in ihrer Abschlussarbeit die Regeln der grafischen Gestaltung und Dialog-Methode von Prof. Vögele. Die Jury lobte die BAW-Absolventin für "die gelungene Verbindung der Themen Grafik und Direktmarketing", die durch viele "gelungene Beispiele" angereichert worden sei. Zur Jury gehörten Bernd Ambiel von Ambiel Direkt-Marketing Beratung, Robert Bidmon (Forschungszentrum für Direktmarketing an den Universitäten München und Rostock), Tobias Irion (European Business School), Manfred Dorfer (Dialog Holding) und das DM-Urgestein Heinz Fischer. Die Preisverleihung findet am Dienstag um 16.15 Uhr im Keynote-Forum statt.

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  • Bild: Olav A. Waschkies
    Olav A. Waschkies
    (Whitehall Reply)

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