Marketing

Wenn KI die Kampagne versaut: Tool deckt emotionale Schwächen auf

Emotionen sind für eine KI kaum kalkulierbar - Langweile und Mittelmaß sind die Folge. (Bild: RyanMcGuire / Pixabay)
Emotionen sind für eine KI kaum kalkulierbar - Langweile und Mittelmaß sind die Folge.

06.10.2025 - KI-generierte Inhalte klingen oft austauschbar - Marken verlieren ihr Profil. Das Schweizer Unternehmen Zutt & Partner will mit dem neuen Online-Tool erstmals die emotionale Wirkung von Marketingbotschaften messbar machen.

von Dominik Grollmann

Mit EmoCheck reagiert das Zürcher Neuromarketing-Unternehmen Zutt & Partner   auf ein wachsendes Problem im Marketing: die emotionale Gleichförmigkeit von KI-generierten Inhalten. Das Tool soll Unternehmen helfen, ihrer Markenkommunikation wieder Charakter zu verleihen - und so in einem zunehmend uniformen Content-Markt aufzufallen.

Das Werkzeug soll dazu Bilder, Texte oder ganze Kampagnen innerhalb von Sekunden auf ihre emotionale Wirkung überprüfen. Grundlage sei eine wissenschaftlich fundierte neuropsychologische Codierung. Auf diese Weise soll ein Abgleich der ermittelten Emotionen mit zuvor definierten Soll-Profilen einer Marke möglich sein, um zu erkennen, welche Variante emotional am besten abschneidet und ob die Kommunikation das gewünschte Markenbild stützt. Unterschiede zwischen den getesteten Varianten werden dabei klar visualisiert.

Kombination aus KI und menschlicher Expertise

Neben der digitalen Sofortanalyse bietet Zutt & Partner auf Wunsch ein persönliches Neuromarketing-Sparring. Dabei werden die Ergebnisse gemeinsam interpretiert und konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Marketing-Touchpoints entwickelt.

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