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Unternehmen nicht gerüstet für Personalsuche per Suchmaschine

 (Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de)

05.06.2019 - Die Suche nach neuen Mitarbeitern findet immer stärker im Internet und vor allem auch in Suchmaschinen wie Google statt. Hier haben Unternehmen aber noch erhebliche Defizite.

von Christina Rose

In einer Studie hat die Online-Marketing-Agentur Bloofusion 500 Mittelstands-Websites untersucht und geprüft, ob deutsche Unternehmen den Personalbereich ihrer Websites auf Suchmaschinen ausrichten. Dabei geht es auch um das neue Google-Feature "Google Jobs", bei dem Stellenangebote von Unternehmen sehr prominent in der Google-Suche dargestellt und somit von vielen Stellensuchenden wahrgenommen werden. "Google Jobs ist ein sehr spannendes Medium, über das Unternehmen vor allem bei lokalen Suchanfragen gefunden werden können. Wer eine der begehrten Positionen erreichen möchte, muss dafür auf technischer Ebene eigentlich gar nicht so viel machen", meint Markus Hövener , SEO-Spezialist bei Bloofusion. Die Studie zeigt aber, dass lediglich 1,47 Prozent der geprüften Websites die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen (vor allem das sogenannte JobPosting-Markup) erfüllen.

Aber auch abgesehen von Google Jobs sind Karriere-Inhalte generell schlecht für Suchmaschinen optimiert. Innerhalb der Studie wurden nämlich auch andere Fehlerquellen geprüft, die dafür sorgen können, dass Stellenangebote nur suboptimal oder sogar gar nicht gefunden werden können. So waren nur 53,54 Prozent der Stellenangebote im HTML-Format verfügbar. Und nur bei etwas mehr als der Hälfte (52,94 Prozent) der geprüften Seiten wurden wichtige Seitenbestandteile (Titel und Meta Description) optimiert, was dazu führen kann, dass die Suchergebnisse nicht attraktiv aussehen und dann unterdurchschnittlich angeklickt werden.

"Es ist klar zu erkennen, dass HR-Bereiche von Websites in Bezug auf SEO sehr häufig ignoriert werden. Schade, da die Suchergebnisse so in der Regel von den gängigen Job-Portalen dominiert werden und der Mittelstand bestenfalls auf der zweiten Ergebnisseite erscheint", meint Markus Hövener.

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