Datenschutz

IAB arbeitet an Cookie-Ersatz

14.02.2020 - Die Werberorganisation Interactive Advertising Bureau arbeitet an Alternativen zu dem unter Beschuss geratenem Cookie.

von Sebastian Halm

Die Werberorganisation Interactive Advertising Bureau   arbeitet an Alternativen zum unter Beschuss geratenem Cookie. Ob der Fachverband dabei seine Lektionen gelernt hat, bedarf noch der weiteren Diskussion, denn im Prinzip geht es darum den 'Identifier' Cookie lediglich mit anderen Identifikationsmerkmalen zu tauschen, die sich an Blockadetools und Datenschützern vorbeimogeln lassen. Dabei sind etwa EMail-Adressen und Telefonnummern im Gespräch, die die Nutzer beispielsweise in LogIn- und Payment-Kontexten angegeben haben.

Noch ist nichts spruchreif, doch offenbar will das Interactive Advertising Bureau   (IAB) in erster Linie auf technische Substitute setzen, die die Grenzen des datenschutzrechtlich Machbaren ausreizen, berichtet Meedia   . Mehr dazu auch in der heutigen iBusiness-Analyse Marketing-Transformation: So bereiten sich Agenturen auf ein Web ohne Cookies vor   .

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    Till Göhre
    (MediaMarktSaturn)

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    Online recherchiert, dann im Store gekauft - Kunden sind längst omnichannel unterwegs. Doch die klassischen Retail Media Metriken drehen sich weiterhin um Klicks und Onlineshop-Performance, stationäre Käufe nach Entscheidung im Onlinestore tauchen in der Kampagnenmessung häufig gar nicht erst auf. Dabei sind sie mittlerweile ein wesentlicher Teil der Wirkung von Retail Media. Wie können omnichannel-Daten diese unsichtbare Conversion messbar machen und zum echten Business-Treiber werden? Gerade bei komplexen Kaufentscheidungen wie im Consumer-Electronics-Bereich entscheidet nicht die Reichweite, sondern die Fähigkeit, den Weg vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss datenbasiert nachzuvollziehen. So wird Retail Media vom Werbekanal zur Commerce-Infrastruktur - und der wahre Wert einer Kampagne erst sichtbar.

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