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Eines kriegt Corona nicht klein: Das Internet

11.12.2020 - Der deutsche Internetknotenpunkt DE-CIX hat ein außergewöhnliches Jahr fast hinter sich. Nun belegt eine internationale Studie erstmals wissenschaftlich: Das Internet hat der globalen Dauerbelastung während der Corona-Pandemie getrotzt.

von Sebastian Halm

In einer Studie verschiedener Forschungseinrichtungen wurde das Hochlast-Szenario 'Corona' intensiv untersucht und ausgewertet.

  • Der weltweite durchschnittliche Datenverkehr ist innerhalb weniger Tage im März (je nach Region) zwischen 15 Prozent und 30 Prozent angestiegen.
  • Die Kernzeiten der Internetnutzung haben sich verschoben: Die Hauptnutzungszeit lag vor Corona unter der Woche in den Abendstunden, während sie sich seit März gleichermaßen über den Tag erstreckt.
  • Die Nutzung von Videokonferenzdiensten und Homeoffice-Zugängen (Virtual Private Networks - VPNs) ist stark gestiegen. Am DE-CIX   Frankfurt wurde beispielsweise 120 Prozent mehr Datenverkehr durch Videokonferenzen (wie Skype, Teams oder WebEx) gemessen.
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    Außerdem erreicht der weltgrößte Internetknoten DE-CIX Frankfurt mit 27 Prozent die größte Steigerung des Peak-Traffics innerhalb eines Jahres seit der Gründung im Jahr 1995. Die Auswirkungen des gestiegenen Verkehrsaufkommens konnten abgefangen werden: entweder durch vorhandene Reservekapazität, oder die schnelle Schaltung zusätzlicher Bandbreite. Das Internet besteht übrigens aus über 60.000 Teilnetzen, davon sind mehrere tausend Netzwerke an den weltweit 25 DE-CIX Internetknoten miteinander verbunden.

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