Studie

So kurbeln Bewertungen den ECommerce-Umsatz an

01.12.2025 - Kaufen oder nicht kaufen? Für Verbraucher ist diese Frage längst eine Vertrauensfrage: Für 64 Prozent der Deutschen ist Vertrauen ein wichtiges Kriterium bei Kaufentscheidungen. Insbesondere Bewertungen spielen vor dem Kauf eine große Rolle: 89 Prozent sehen sich Kundenrezensionen auf Bewertungsplattformen an, 44 Prozent sogar regelmäßig.

von Susan Rönisch

Dies ist das Ergebnis des aktuellen "Trust-Kompass", für den Trustpilot mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsumenten in Deutschland befragt hat. "Wer im Wettbewerb bestehen will, muss Vertrauen aktiv gestalten", sagt Uta Ernst-Diarra, Senior Director Enterprise EMEA & APAC bei Trustpilot. >em>"Für den Handel bedeutet das: Sichtbarkeit, relevante Bewertungen und der offene Umgang mit Kundenfeedback wirken sich direkt auf Konversionsraten und Umsatz aus."

Echte Bewertungen sind der Vertrauensbeweis vor dem KaufWenn Verbraucher die Bewertungen eines Händlers checken, geht es ihnen vor allem um dessen Glaubwürdigkeit. Für knapp jeden Zweiten (49 Prozent) ist die Echtheit einer Kundenrezension das wichtigste Kriterium - gefolgt von ihrer Aktualität (35 Prozent) und Detailtiefe (33 Prozent). Besonders stark ausgeprägt ist das Bedürfnis nach verlässlichen Stimmen bei den 40- bis 49-Jährigen, von denen 58 Prozent auf die Echtheit der Bewertung achten. Jüngere Käufer vertrauen stärker auf Mehrheiten: 35 Prozent der 18- bis 29-Jährigen legen besonderen Wert auf die Anzahl der Bewertungen und orientieren sich verstärkt an der kollektiven Meinung anderer Kunden.

Über drei Viertel der Verbraucher bewerten nach dem Kauf

Aktives Feedback gehört im E-Commerce zum Alltag: Mehr als drei Viertel der Befragten (78 Prozent) haben nach einem Kauf selbst schon einmal eine Bewertung verfasst. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 83 Prozent. Die Motivation dahinter folgt dem Community-Gedanken: 60 Prozent wollen mit ihrer Bewertung negative Erfahrungen teilen und andere warnen. 56 Prozent schreiben, um positive Erlebnisse weiterzugeben und anderen zu helfen. Besonders die 30- bis 39-Jährigen (41 Prozent) möchten mit ihrer Bewertung gezielt den Anbieter verbessern. Sie bieten damit nicht nur Orientierung für andere Verbraucher, sondern liefern auch Unternehmen konkrete Hinweise zur Optimierung von Produkten, Services und Prozessen. Mehr als ein Viertel der 40- bis 49-Jährigen (28 Prozent) wollen zudem die Marken unterstützen, hinter denen sie stehen.

Alter formt Vertrauen: Jede Generation tickt anders

Für alle Konsumenten gilt: Qualität (61 Prozent), Service (55 Prozent) und Transparenz (31 Prozent) sind die zentralen Treiber von Markenvertrauen. Doch welche Hebel besonders wirken, hängt vom Alter ab. Für junge Verbraucher zwischen 18 und 29 Jahren ist Transparenz ein weiteres starkes Signal: Vier von zehn (40 Prozent) achten darauf, dass Marken nachvollziehbar und offen kommunizieren. Die 40- bis 49-Jährigen legen mit 71 Prozent den größten Wert auf Qualität. Ab 50 Jahren wird der Kundenservice zu einem wichtigen Vertrauensfaktor (61 Prozent).

"Bewertungen spielen bei der Vertrauensbildung eine zentrale Rolle und liefern einen direkten Kaufimpuls", so Uta Ernst-Diarra. "Wer Vertrauen sichtbar macht, schafft Nähe und Glaubwürdigkeit - zwei Faktoren, die sich direkt in Umsatz und Loyalität messen lassen. Und genau dabei unterstützt Trustpilot den Handel: Mit unseren Lösungen helfen wir ihnen, authentische Bewertungen zu sammeln, gezielt in Marketingmaßnahmen zu integrieren und so nachhaltiges Wachstum zu erzielen."

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    Yann Karl
    (Strix)

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    Die Produktsuche verlagert sich von Google zu KI-Antworten: ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews entscheiden zunehmend, welche Marken Kundinnen und Kunden überhaupt noch zu sehen bekommen. Für Onlinehändler heißt das: Wer in diesen KI-Antworten nicht auftaucht, verliert Sichtbarkeit und Marge, ganz gleich, wie gut der Shop technisch läuft. In diesem Vortrag zeigt Yann Karl, CTO der E-Commerce-Agentur Strix, wie sich Onlinehändler für die neue, KI-gestützte Discovery aufstellen. Entlang von drei Hebeln, GEO (Generative Engine Optimization), KI-gestütztem SEA und Experience Commerce, wird konkret, worauf es jetzt ankommt: mit praxisnahen Learnings und einem einfachen KI-Readiness-Check zum Mitnehmen.

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