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Corona als Turbo für die Automatisierung von Geschäftsprozessen

20.01.2022 - Im Verlauf der Coronapandemie ist der Reifegrad der Geschäftsprozessautomatisierung deutlich gestiegen. Zu den wichtigsten Entwicklungsschritten zählt der Aufbau von Kompetenzzentren, in denen Anwenderunternehmen die Ressourcen ihrer Automatisierungsprogramme bereichsübergreifend zusammenführen.

von Sebastian Halm

Aus der Zentralisierung ergeben sich neue Optionen, um intelligente Automatisierungslösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette planvoll auszurollen. Software-Unternehmen und IT-Dienstleister unterstützen diese Entwicklung mit Plattformangeboten, auf denen sich verschiedenste Automatisierungstechnologien prozessorientiert verknüpfen lassen.

Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des neuen Anbietervergleichs "ISG Provider Lens Intelligent Automation - Solutions and Services Report for Germany", den das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Information Services Group (ISG)   vorgelegt hat. Die Studie untersucht das Know-how und die Umsetzungsfähigkeiten von 84 Dienstleistern und Software-Anbietern, die auf dem deutschen Markt tätig sind.

2022 erwarten die meisten Anbieter von intelligenten Automatisierungslösungen ein Umsatzplus von mindestens 20 Prozent. Zum einen finden sich auch weiterhin die klassischen Treiber wie größere Kundenzufriedenheit, kürzere Durchlaufzeiten, attraktivere Arbeitsplätze sowie höhere Daten- und Prozessqualität. Zum anderen geht es aber immer stärker auch darum, zeitnah Antworten auf die stark steigenden Belastungen in den Lieferketten zu finden.

Ungeachtet dessen habe die Mehrzahl der Anwenderunternehmen derzeit noch mit den Altlasten früherer Automatisierungsinitiativen zu kämpfen. Diese seien vor allem im Kontext einzelner Unternehmensbereiche entstanden und hätten sich entsprechend heterogen weiterentwickelt. In Folge dessen träfe man auf eine Vielzahl von Insellösungen, bei denen unterschiedlichste Technologien und Datenmodelle zum Einsatz kommen.

Die sich daraus ergebenden Reibungsverluste schränkten die Skalierbarkeit der Lösungen stark ein. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen würden sich nun mehr und mehr Unternehmen dazu entscheiden, bereichsübergreifende Kompetenzzentren einzurichten. Die Zentren stützen ihre Arbeit auf ein konsistentes Prozess- und Technologie-Framework. Die neue Vergleichsstudie fasst dieses Angebotssegment unter dem Begriff Intelligent Business Automation (IBA) zusammen.

Im Spannungsfeld von Wettbewerksstärke (x-Achse) und Attraktivität des Portfolios (y) ergeben sich für bestehende Lösungen am Markt vier Entwicklungsräume: Produkt-Herausforderer, Marktführer, Markt-Herausforderer und Aufstrebende (von oben links im Uhrzeigersinn) (Grafik: ISG)


IBA-Anbieter bringen die für den Kunden relevanten Einzeltechnologien in einer durchgängigen Automatisierungs-Suite zusammen. Das Spektrum der dabei integrierten Technologiefelder reicht von der Analytik über die Künstliche Intelligenz (KI) und das Machine/Deep Learning bis zu natürlicher Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP) und Computer Vision. Eine Schlüsselstellung nimmt das Process Discovery & Mining ein, mit dem sich unter anderem genau diejenigen Anwendungsfälle ermitteln lassen, die in der aktuellen Prozessorganisation eines Kunden das größte Automatisierungspotenzial haben. Um im engen Austausch mit den Fachabteilungen des Kunden belastbare Vorschläge für den Ausbau intelligenter Automatisierungslösungen zu machen, zählt ein entsprechendes Branchenwissen zu den Schlüsselqualifikationen von führenden IBA-Dienstleistern.

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