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Apple verschiebt Trackingschutz auf 2021

07.09.2020 - Die angekündigten neuen Datenschutzfunktionen haben Mobile Marketer aufgeschreckt und sorgten für offenen Protest. Sie erhalten nun mehr Zeit, um sich auf die neuen Tracking-Regeln einzustellen.

von Frauke Schobelt

Voraussichtlich noch im September 2020 soll laut einem Bericht des Newsportals Bloomberg   das neue System-Update iOS 14 von Apple   erscheinen. Vor allem die neuen Datenschutzmaßnahmen schreckten die Werbeindustrie auf. Facebook   hat den geplanten Trackingschutz in seinem Quartalsbericht offen als "aggressiven" Akt kritisiert. Die Anti-Tracking-Maßnahmen von Apple würden Facebooks Werbegeschäft und damit kleineren Unternehmen schaden   , die über die Werbung für Verkäufe sorgen wollen. Google   stellte die Advertiser seines eigenen Werbenetzwerkes auf die Neuerungen ein und rät unter anderem zu Hinweisen, die den Nutzern erklären, warum sie dem Tracking zustimmen sollten.

Bei der Tracking-Funktion rudert Apple nun zurück. Sie soll erst Anfang 2021 kommen, um Entwicklern mehr Zeit zu geben, sich darauf einzustellen, wie es in einem Blogbeitrag   heißt. Geplant ist, dass Nutzer für jede App explizit den Tracking-Maßnahmen zustimmen müssen, ähnlich wie beim Zugriff auf das Mikrofon. Konkret können Nutzer dann selbst entscheiden, ob sie App-Betreibern ihre IDFA-Kennnummer (Identifier for Advertiser) übermitteln wollen. Diese Kennnummer benötigen Werbungtreibende für die Ausspielung personalisierter Werbung (siehe iBusiness-Analyse: Was Apples Datenschutz-Offensive für Online-Marketer bedeutet   ).

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