Hohe Investitionen: DCI rutscht ins Minus

15.03.2001 - DCI begründet negatives Ergebnis mit hohen Investitionen

DCI (Database for Commerce and Industry AG), Anbieter virtueller Handelsplattformen und Händlerpools, hat das Geschäftsjahr 2000 mit einem Minus von 22,3 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen begründet das negative Ergebnis mit Investitionen in Höhe von 17,4 Millionen Euro, insgesamt habe sich der Umsatz um 151 Prozent, von 4,2 auf 10,6 Millionen Euro, gesteigert.
DCI investierte in die vier eigenständigen Geschäftsbereiche DCI WebTradeCenter, DCI Business Software Solutions, DCI Medien und eService-Suite der bonitrus AG, die als Tochtergesellschaft aufgebaut wurde. Auch die Übernahme des britischen Marktplatzbetreibers acequote.com und die Gründung der rumänischen Datenerfassungsstelle DCI Romania hätten das Jahresergebnis beeinflusst.
Im Geschäftsjahr 2001 hat DCI sich daher Sparen auf die Fahnen geschrieben, die weitere Internationalisierung solle "liquiditätsschonend über strategische Allianzen mit internationalen Unternehmen und die Eröffnung von ausländischen Vertriebsniederlassungen erfolgen". Der Umsatz soll laut DCI-Finanzvorstand Klaus Zuber auf rund 20 Millionen Euro gesteigert und ein positives Ergebnis bereits im vierten Quartal 2001 erreicht werden. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 39 Millionen Euro sei DCI bis Ende 2002 in jedem Fall solide finanziert.

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