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Branchentreffpunkt Nummer 1: die DIMA

20.11.1998 - Der DIMA-Sonntag hat nach Ansicht vieler Aussteller an Qualität gewonnen.

Im Gegenzug dazu hatte das - teils übernächtigte - Standpersonal am Dienstag in vielen Hallen nur noch sehr wenig zu tun. Dennoch waren (fast) alle zufrieden. Sogar die Aussteller in der Galerie der Halle 1, die aufgrund der Lage erst geringen Zulauf befürchteten, waren letztlich positiv überrascht. In der Halle der Telemarketer und Call-Center-Betreiber herrschte ungeteilte Begeisterung.

Klagen über die Messe gabs einzig bei manchem Werber, der auf der Straße der Agenturen ein eher einsames Dasein fristete. Die Agenturen seien "einfach zu weit entfernt vom eigentlichen Messegeschehen", so ein Stuttgarter Agentur-Chef.

Schnell kursierte das Gerücht, ein Kreativer habe angeregt, künftig einen Gemeinschaftsstand mit mehreren Agenturen zu organisieren. Detterbeck, Wider, die mit ihrer "Werbe-Peepshow, die "dröge Branche aufrütteln" wollte, wird im nächsten Jahr nicht wieder vertreten sein, denn "gute Kontakte bekommt man auf der DIMA auch, ohne einen Stand zu haben", so Martin Wider. Anders sehen das die Hamburger Lehr & Brose, die mit ihrer sehr "geschlossenen" Dialog Links Lounge aufgrund der guten Resonanz auch auf der DIMA 99 vertreten sein wollen.

Natürlich gab es neben jeder Menge Arbeit auch wieder viele gute Partys. Mal abgesehen vom traditionellen Get-together im Wiesbadener Kurhaus, das in diesem Jahr endgültig zu bersten drohte, feierten die Direktmarketer auf den mittlerweile legendären Festivitäten bei meiller im Trüffel, More Sales und Publicis Dialog im Nassauer Hof, bei Peter Reincke im Waldhaus oder Wolff & Partner im I-Punkt. Wer sich dort nicht traf, hatte spätestens in der ebenfalls mit DMlern aller Sparten gefüllten Bar des Nassauer Hofes das Vergnügen, Kollegen zu treffen oder kennenzulernen.

Hochdynamisch war auch die Verleihung des New Talents Award am Dienstag nachmittag. Hier wurde mit interaktiven Spielen, Musik, Red Bull und glücklichen Gewinnern nochmal richtig aufgedreht.

Alles in allem war die DIMA also wie immer: in erster Linie eine Kontaktbörse. Ob das umstrittene, weil hochgegriffene, Motto "Navigation into a new Millennium" wirklich erfüllt wurde, sei einmal dahingestellt. Trotzdem bleibt die DIMA ein unverzichtbares Meeting für alle, die wissen wollen, was in der Zukunftsbranche Dialogmarketing abgeht. Wo auch immer sie im Jahr 2000 stattfinden mag.

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