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Social-Media-Shopping wird zum Billionenmarkt

02.12.2022 - Trotz krisenhafter Entwicklungen bleibt die Tech-Branche in Bewegung: Shopping auf Social Media wird erstmals den klassischen E-Commerce überholen, der Umsatz von Video-on-Demand-Anbietern wird 2023 durch werbefinanzierte Alternativen weiter wachsen.

von Dominik Grollmann

Mit den "TMT Predictions   " identifiziert das Beratungsunternehmen Deloitte jährlich die bestimmenden Trends der Telekommunikations-, Technologie-, und Medienbranche. Folgende Themen werden den Markt im Jahr 2023 maßgeblich beschäftigen:

Trend 1: Social-Media-Shopping boomt


Die Pandemie hat Online-Shopping endgültig zum Durchbruch verholfen. Neben klassischen Online-Shops und digitalen Marktplätzen traten in den vergangenen Monaten aber auch zunehmend Social-Media-Plattformen in den E-Commerce-Markt ein. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen: Laut Deloitte werden die Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in den sozialen Medien wie Instagram oder TikTok 2023 erstmals die Grenze von einer Billion US-Dollar überschreiten.

"Vor allem die jüngere Generation lässt sich bei ihren Kaufentscheidungen von Influencerinnen und Influencern auf Social Media beeinflussen - ein Trend, der auch in den Absatzzahlen immer sichtbarer wird. Langsam aber sicher wird der Social-Commerce-Markt den traditionellen E-Commerce-Markt überholen", erläutert Nikola Süssl , Partner bei Deloitte Österreich.

Trend 2: Werbefinanzierte Streaming-Angebote nehmen zu


Der Video-on-Demand-Markt rund um Netflix, Amazon Prime und Co. wird trotz des zunehmend umkämpften Geschäftsumfelds auch im neuen Jahr weiterwachsen. Laut Deloitte gewinnen vor allem werbegestützte Streaming-Angebote an Bedeutung. Bis Ende 2023 ist sogar davon auszugehen, dass jeder große Anbieter neben seinem ursprünglichen Angebot auch eine werbefinanzierte Alternative eingeführt haben könnte.

"Vor allem preisbewusste Zuschauerinnen und Zuschauer akzeptieren heute für vergünstigtes Video-Streaming viel eher Werbung als noch vor ein paar Jahren. Die Streaming-Anbieter nutzen das zu ihren Gunsten und treiben ihr Wachstum am globalen Markt mit werbefinanzierten Angeboten voran", weiß Süssl. "Die Herausforderung wird darin liegen, die Unterscheidung zum klassischen, werbegestützten TV-Programm nicht zu sehr zu verwaschen."

Trend 3: Virtual Reality fasziniert mehr denn je

Als Nischenthema fasziniert Virtual Reality (VR) Gamerinnen und Gamer rund um den Globus schon lange. Als breiter Trend hat sich die Technologie bis jetzt allerdings noch nicht durchgesetzt. Das soll sich nun ändern: Laut Deloitte Studie wird der VR-Markt 2023 weltweit sieben Milliarden US-Dollar generieren. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 50 Prozent.

"Lange steckte Virtual Reality abseits vom Massenmarkt in einer Nische fest. Jetzt wälzt die Technologie aber die unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche und Aufgabenfelder um - vom Gesundheitssektor über die Produktentwicklung bis hin zur Architektur. Außerdem werden auch die notwendigen Hardware-Komponenten immer leistbarer und Tech-Giganten wie Apple stehen mit neuen Brillen in den Startlöchern. Dadurch wird Virtual Reality auch für private Userinnen und User interessanter", fasst der Deloitte Experte zusammen.

Trend 4: Technologieunternehmen engagieren sich stärker für Klimaschutz

Ein Thema ist in diesen Tagen allgegenwärtig: Der Kampf gegen den Klimawandel, der mittlerweile alle Lebensbereiche durchdringt. Vor diesem Hintergrund gewinnen auch bewusste Kaufentscheidungen unter Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend an Bedeutung. Unternehmen haben das erkannt und setzen sich CO2-Neutralität zum Ziel. Die Tech-Industrie ist hier Vorreiter: Laut Deloitte Analyse ist es bei Technologieunternehmen um 13 Prozent wahrscheinlicher, dass sie mit ihren Emissionen bis 2030 auf Netto-Null stehen, als bei Unternehmen aus anderen Branchen.

"Tech-Unternehmen stehen beim Thema CO2-Emissionen in der Auslage. Außerdem ist das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Hersteller von Smartphones, Tablets und Co. derzeit noch gering. Das erhöht den Druck, jetzt Maßnahmen zum Klimaschutz zu setzen", betont Süssl abschließend.

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