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Höhere Social-Media-Präsenz bei Meinungsbildnern

11.05.2020 - Meinungsbildner navigieren mehr in den Sozialen Medien im Vergleich zu den Otto-Normal-Nutzern. Wie aus dem repräsentativen Social-Media-Atlas 2020 hervorgeht, sind 83 Prozent der Meinungsbildner auf Facebook, YouTube, Twitter & Co unterwegs während nur 73 Prozent der "normalen" Internetnutzer dort unterwegs sind.

von Valérie Félicité II Wagner-Amougou

Für diese Zielgruppenanalyse haben die Studienautoren das Social-Media-Nutzungsverhalten von gesellschaftlichen Meinungsbildnern und professionellen Social-Media-Influencern untersucht und mit dem der übrigen Internetnutzer verglichen. Als professionelle Influencer zählen dabei YouTuber, Blogger und Instagrammer, die mit dieser Tätigkeit Geld verdienen. Die Gruppe der gesellschaftlichen Meinungsbildner umfasst Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, Redakteure, Inhaltsschaffende aus dem Bereich Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Personen im Ehrenamt mit anleitender Tätigkeit sowie nicht-professionelle Social-Media-Influencer.

Die vergleichende Analyse zeigt: Die gesellschaftlichen Meinungsbildner sind nicht nur insgesamt stärker in den Sozialen Medien vertreten - sondern auch auf jedem einzelnen der untersuchten Kanäle. So nutzen mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der gesellschaftlichen Meinungsbildner Instagram, gegenüber lediglich 35 Prozent unter den Internetnutzern, die keiner Meinungsführer-Kategorie angehören.

Unter den professionellen Social-Media-Influencern ist die "Polaroid-App" aus dem Hause Facebook hinter YouTube (100 Prozent) und WhatsApp (97 Prozent) mit 87 Prozent sogar der drittwichtigste Kanal im Social Web.

Beide Meinungsführer-Gruppen nutzen nicht nur ein größere Zahl an Social-Media-Plattformen, sondern tauschen sich auf den einzelnen Kanälen auch über mehr unterschiedliche Themen als die übrigen Internet-Nutzer aus. Zusätzlich kennen sie sich deutlich besser in Datenschutzbelangen im Social Web aus.

Die Meinungsführer nutzen die Sozialen Medien dabei nicht nur, um Meinung zu machen, sondern auch, um sich eine eigene zu bilden: Sowohl Gesellschaftliche Meinungsbildner als auch Profi-Influencer setzen stärker auf das Social Web, um Informationen über Produkte oder Dienstleistungen einzuholen und Kaufentscheidungen zu treffen.

Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und dient Unternehmen als unverzichtbare Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Die von der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor   und dem Marktforscher Toluna   in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung   herausgegebene Studie, liefert unter anderem belastbare Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen.

Für den aktuellen Social-Media-Atlas (Hamburg, März 2020) wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 16 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Umfrage wurde im Dezember 2019 und Januar 2020 durchgeführt.

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