Kommunikation

Newsletter verkaufen: Bis zu 71 Prozent bestellen direkt aus Mailings

26.08.2026 - Newsletter bleiben ein wirksamer Vertriebskanal: In Österreich und der Schweiz haben 71 Prozent der EmpfängerInnen bereits direkt aus einem Mailing bestellt, in Deutschland sind es zwei Drittel. Besonders stark wirken Rabatte und exklusive Angebote - doch auch Vertrauen und Personalisierung entscheiden darüber, ob Newsletter geöffnet und genutzt werden.

von Susan Rönisch

In Deutschland haben zwei Drittel der Newsletter-EmpfängerInnen bereits direkt aus einem Mailing bestellt, in Österreich und der Schweiz sind es jeweils 71 Prozent. Das zeigt die Studie "Erfolgsfaktor Newsletter: Nutzung, Erwartungen und Trends" von Omnicom Media Germany   im Auftrag von United Internet Media     . Dafür wurden 6.000 InternetnutzerInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Insgesamt haben 79 Prozent der Befragten mindestens einen Newsletter abonniert. Am stärksten ist der Kanal im Handel verankert: Newsletter von Online-Shops beziehen 71 Prozent der AbonnentInnen. Dahinter folgen Internetdienste wie Vergleichsportale und Bonusprogramme mit 49 Prozent, Veranstaltungen mit 40 Prozent sowie redaktionelle Angebote mit 39 Prozent.

Rabatte bleiben der stärkste Kaufanreiz

Für 79 Prozent sind Newsletter besonders interessant, wenn sie Angebote oder exklusive Aktionen enthalten. Spezielle Rabatte sind für 55 Prozent der wichtigste Grund für ein Abonnement, regelmäßige Neuigkeiten des Absenders folgen mit 50 Prozent.

Auch bei der Kaufentscheidung dominieren Preisvorteile. Exklusive Angebote und Rabatte wirken insbesondere in Österreich als Kaufanreiz, wo dies 59 Prozent angeben. In der Schweiz sind es 54 Prozent, in Deutschland 53 Prozent. Bonusprodukte und Geschenke können bei 44 Prozent der Befragten einen Kauf fördern.

Vertrauen entscheidet bereits im Posteingang

Für 87 Prozent ist wichtig, dass die Absenderinformationen einer E-Mail vertrauenswürdig wirken. 57 Prozent achten beim Durchsehen ihres Postfachs aktiv auf Markenlogos, 54 Prozent wünschen sich bereits in der Betreffzeile eine eindeutige Beschreibung des Newsletter-Inhalts.

Markenlogos erleichtern laut Studie 72 Prozent der Befragten die Zuordnung des Absenders. 65 Prozent verbinden sie mit höherem Vertrauen, 56 Prozent sehen darin eine Hilfe, Phishing-Mails leichter zu erkennen. United Internet Media vermarktet mit trustedDialog     selbst einen Dienst, der kommerzielle E-Mails unter anderem mit Markenlogos und Prüfsiegeln kennzeichnet.

EmpfängerInnen wollen Inhalte selbst steuern

Auch bei der Gestaltung zeigen sich klare Präferenzen: 82 Prozent bevorzugen Newsletter mit wenig Text, 81 Prozent ein einheitliches und wiedererkennbares Design. 59 Prozent finden E-Mail-Vorschauen mit Bildern und Hinweisen auf neue Produkte oder Rabattaktionen attraktiv.

Personalisierung bedeutet für viele EmpfängerInnen dabei vor allem Kontrolle. 78 Prozent möchten selbst festlegen, zu welchen Themen oder Angebotsarten sie Nachrichten erhalten. 59 Prozent wünschen sich zudem dynamische Newsletter, deren Inhalte sich beispielsweise an Standort, Tageszeit oder aktuelle Verfügbarkeit anpassen.

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