Video

Buddybrand gründet Produktion für Vertical Video

25.03.2020 - Die Digitalagentur Buddybrand hat mit V.916 ein Kreativstudio für das vertikale Video-Format gegründet. Das vertikale Video-Format hat sich inzwischen auf allen Social-Media-Kanälen etabliert und korrespondiert den Nutzungs-Gewohnheiten der 'Generation Mobile', die Videos vorwiegend hochkant konsumiert. Mit einem einfachen Drehen der Kamera um 90 Grad ist es allerdings nicht getan.

von Christina Rose

Senkrecht statt waagerecht: Vor allem junge Zielgruppen nutzen Video Content hauptsächlich auf dem Smartphone - und das halten sie zu 94 Prozent vertikal in der Hand. Die digitale Kreativagentur Buddybrand   hat daher eine eigene Produktions-Company für Vertical Video gegründet. V.916   mit Sitz in Berlin konzipiert und erstellt Bewegtbild - nicht nur für den Einsatz auf Instagram, Facebook, YouTube und andere Social-Media-Plattformen. Das fünfköpfige Team wird geleitet von Geschäftsführer Lars Stark, der auch Gründer von Buddybrand ist. Der Name leitet sich übrigens von dem neuen Format ab: 9 zu 16 statt des Breitbild-Formats 16 zu 9. Erste Kundenprojekte im neuen Format hat Buddybrand bereits für Bayer, Dell oder für smartund umgesetzt.

Auf den Kopf stellen reicht nicht

V.916 bietet dabei die gesamte Dienstleistungs-Palette für die Video-Produktion an. Das reicht von der Entwicklung der kreativen Idee über die Erstellung des Storyboards, die Produktion des Videos bis zur Post-Produktion nach dem Dreh. Die Verbreitung über die verschiedenen Social-Media-Kanäle übernimmt dann Buddybrand. Als Formate sind Long-Videos (z.B. Web-Serien, Dokumentationen, Full-Length-Spots) im Angebot, Shortclips mit 15 Sekunden Länge, Bumper Ads, Animationen und Info-Videos sowie einfach Gifs, Sticker und AR-Filter, um Marken den Zugang in Nutzerstories zu erleichtern. Wichtig ist, dass die Videos von Anfang an für vertikale Format konzipiert werden: Ein schlichtes übertragen horizontal produzierten Bewegtbild-Contents funktioniert nicht.

"International gibt es spannende Cases für Vertical Video. In Deutschland sind es bisher vor allem Künstler der Pop-Kultur, die das Format einsetzen. Wir wollen uns da breiter aufstellen, weil wir glauben, dass dem Format die Zukunft gehört - zumindest im Bereich Social Media. Die Herausforderung besteht darin, dass Vertical Video eine andere Form der Inszenierung erfordert. Darum ist der herkömmliche 9:16-Content auch nicht einfach übertragbar. Marken, die in Zukunft in Social-Media mit ihrem Video-Content präsent bleiben wollen, müssen ihr Storytelling in das neue Format übertragen. Das zeigen die ersten Auswertungen", erklärt Lars Stark, Geschäftsführer V.916 und Mitgründer von Buddybrand.

Das Smartphone ist der Zugang zu Always-on-Entertainment. Immer schnellere Daten-Tarife machen es möglich - 60 Prozent des Online-Video-Konsums läuft inzwischen auf dem Smartphone. Ein großer Teil auf Social Media: Allein auf Facebook werden jeden Tag 100 Millionen Stunden Video kondumiert, es gibt 500 Millionen Zugriffe auf User-Stories auf Instagram etc. Dass der Zugriff auf horizontale Video-Formate über das Smartphone auf User offenbar frustrierend ist, zeigt zum Beispiel ein einfacher Effekt: Ist ein Video im vertikalen Format produziert, schauen es doppelt so viele User bis zum Ende an. Auf Snapchat zum Beispiel wird Werbung im Hochformat neunmal öfter geöffnet als solche im Querformat.

Ihr Guide im New Marketing Management - ab 6,23 im Monat!

Hat Ihnen diese Beitrag weiter geholfen? Dann holen Sie sich die ONEtoONE-Premium-Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit die Arbeit der ONEtoONE-Redaktion. Sie erhalten Zugang zu allen Premium-Leistungen von ONEtoONE, zum Archiv und sechs mal im Jahr schicken wir Ihnen die aktuelle Ausgabe.

Mehr zum Thema:
Diskussion:

Vorträge zum Thema:

  • Bild: Stephanie Heinecke
    Stephanie Heinecke
    (beCircle)

    KI in der Praxis: Werkzeuge statt Wunderwaffe

    KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch Unternehmen brauchen keine Wunderwaffe - sie brauchen Orientierung. In diesem Vortrag erfahren Sie anhand von KI-Einsatzbeispielen aus der Unternehmenspraxis, wie sich Künstliche Intelligenz als Werkzeug sinnvoll einsetzen lässt. Anhand von Praxisbeispielen erfahren Sie: Wie erkennt man Risiken? Wie minimiert man sie? Und wie findet man die richtige Balance zwischen Experiment, Sicherheit und Umsetzung?

    Der Vortrag zeigt, wie bestehende KI-Lösungen kuratiert, zu einem funktionierenden Ganzen orchestriert und zu maßgeschneiderten Anwendungen zusammengefügt werden. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sicherstellen, dass die KI-Entwicklung nicht mit dem Go-Live endet und wie Sie das Beste aus aktueller KI-Technik in dem laufenden Betrieb sicherstellen können.

    Vortrag im Rahmen der Zukunftskonferenz 26. Trends in ECommerce, Marketing und digitalem Business am 04.12.25, 11:00 Uhr

www.hightext.de

HighText Verlag

Mischenrieder Weg 18
82234 Weßling

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Kooperationspartner des

Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.neuhandeln.de