Crosschannel-Handel

Deutschen shoppen Weihnachten verstärkt online

28.11.2024 - Das Weihnachtsgeschäft 2024 verspricht positive Impulse für den Handel: Die Konsumlaune verbessert sich und die Lage zeigt sich entspannter als in den Vorjahren. Außerdem KonsumentInnen wollen Weihnachtsgeschenke dieses Jahr vermehrt online kaufen.

von Susan Rönisch

Laut dem aktuellen Trend Check Handel des ECC KÖLN   wollen in diesem Jahr 58 Prozent der Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke im Onlinehandel kaufen (2023: 51 Prozent). Stationäre Geschäfte sind allerdings Anlaufstelle Nummer eins, wenn es um Inspiration geht (49 Prozent), gefolgt von Online-Marktplätzen (41 Prozent) und Onlineshops (32 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen werden der stationäre Handel und Social Media gleichermaßen als Inspirationsquelle genutzt (je 41 Prozent).

Mit der aktuell nachlassenden Konsumzurückhaltung wird auch zu Weihnachten insgesamt weniger gespart als in den Vorjahren. Dieses Jahr gibt nur noch rund ein Viertel der KonsumentInnen an, bei Weihnachtsgeschenken sparen zu wollen ? 2022 war es noch ein Drittel. Wenn Einsparungen vorgenommen werden, betrifft dies am häufigsten Weihnachtsmärkte (33 Prozent, 2023: 37 Prozent, 2022: 46 Prozent). Trotz dieser insgesamt positiven Tendenzen nehmen Preisvergleiche (56 Prozent) und Preissteigerungen (59 Prozent) weiterhin großen Einfluss auf das Konsumverhalten zur Weihnachtszeit.



Services beim Weihnachtsshopping vor allem bei Jüngeren beliebt

Services beim Weihnachtsshopping, die Bestell- und Zustellmöglichkeiten sowie die Auswahl des idealen Geschenks erleichtern, sind gefragt ? vor allem bei der jüngeren Generation. Zu den beliebtesten Angeboten gehören die Möglichkeit, Produkte als Geschenk verpacken zu lassen (42 Prozent, 18- bis 29-Jährige: 56 Prozent), im Onlineshop beispielsweise nach Anlässen zu filtern (37 Prozent, 18- bis 29-Jährige) sowie Personalisierungen in Form von Grußkarten (30 Prozent, 18- bis 29-Jährige: 48 Prozent) oder am Produkt selbst (27 Prozent, 18- bis 29-Jährige: 46 Prozent). Auch vorgefertigte Geschenkkörbe kommen bei den 18- bis 29-Jährigen gut an (44 Prozent).

Versandkostenfreie Lieferung ist Top-Kriterium

Die Mehrheit der KonsumentInnen legt beim Geschenkekauf Wert auf eine versandkostenfreie Lieferung (74 Prozent) und Rücksendung (59 Prozent). Damit ist die kostenfreie Lieferung aus Konsumentensicht sogar etwas wichtiger als Angebote und Rabatte (70 Prozent) ? mit einer Abweichung bei den 18- bis 29-Jährigen: Bei ihnen liegt der Fokus klar auf günstigen Deals (76 Prozent). Entsprechend spielen auch Marktplätze mit Waren aus Asien im Weihnachtsgeschäft eine Rolle: 12 Prozent der Befragten planen via Temu und Co. Weihnachtsgeschenke zu kaufen, unter den Jüngeren ist es knapp ein Fünftel (19 Prozent).

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Services beim Weihnachtsshopping vor allem bei Jüngeren beliebt
Services beim Weihnachtsshopping, die Bestell- und Zustellmöglichkeiten sowie die Auswahl des idealen Geschenks erleichtern, sind gefragt ? vor allem bei der jüngeren Generation. Zu den beliebtesten Angeboten gehören die Möglichkeit, Produkte als Geschenk verpacken zu lassen (42 %, 18- bis 29-Jährige: 56 %), im Onlineshop beispielsweise nach Anlässen zu filtern (37 %, 18- bis 29-Jährige) sowie Personalisierungen in Form von Grußkarten (30 %, 18- bis 29-Jährige: 48 %) oder am Produkt selbst (27 %, 18- bis 29-Jährige: 46 %). Auch vorgefertigte Geschenkkörbe kommen bei den 18- bis 29-Jährigen gut an (44 %).
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Versandkostenfreie Lieferung ist Top-Kriterium für Konsument:innen
Die Mehrheit der Konsument:innen legt beim Geschenkekauf Wert auf eine versandkostenfreie Lieferung (74 %) und Rücksendung (59 %). Damit ist die kostenfreie Lieferung aus Konsumentensicht sogar etwas wichtiger als Angebote und Rabatte (70 %) ? mit einer Abweichung bei den 18- bis 29-Jährigen: Bei ihnen liegt der Fokus klar auf günstigen Deals (76 %). Entsprechend spielen auch Marktplätze mit Waren aus Asien im Weihnachtsgeschäft eine Rolle: 12 Prozent der Befragten planen via Temu und Co. Weihnachtsgeschenke zu kaufen, unter den Jüngeren ist es knapp ein Fünftel (19 %).
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  • Bild: Leon Eichner
    Leon Eichner
    (EHI Retail Institute)

    Wenn der Agent mitentscheidet - Warum Vertrauen zum Erfolgsfaktor im Agentic Commerce wird

    Agentic Commerce verändert, wie Kaufentscheidungen im Internet vorbereitet und getroffen werden. Neben Menschen übernehmen zunehmend KI-Agenten die Produktsuche, den Vergleich von Angeboten und Teile des Kaufprozesses.Die aktuelle EHI-Studie zu Agentic Commerce zeigt, dass 86,1 Prozent der befragten Handelsunternehmen es für wahrscheinlich halten, dass KI-Agenten künftig Kaufentscheidungen ihrer Kundschaft beeinflussen. Gleichzeitig wird der Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz als eine zentrale Herausforderung beschrieben.Der Vortrag zeigt, was diese Entwicklung für Online-Shops bedeutet: Welche Informationen müssen aktuell, konsistent und maschinenlesbar vorliegen? Welche Rolle spielen Transparenz, verlässliche Produkt- und Serviceinformationen, Bewertungen und weitere nachvollziehbare Vertrauenssignale?Am Beispiel des EHI-Siegels wird erläutert, wie Online-Shops Seriosität, geprüfte Qualitäts- und Sicherheitsmerkmale sowie Kundenorientierung sichtbar machen können. Dabei geht es nicht nur um die menschliche Wahrnehmung: In einer zunehmend agentischen Customer Journey wird entscheidend, ob relevante Informationen über einen Shop eindeutig, verlässlich und nachvollziehbar vorliegen. So entsteht die Grundlage dafür, dass ein Angebot von KI-Agenten nicht nur gefunden, sondern auch als relevant und vertrauenswürdig eingeordnet werden kann.

    Vortrag im Rahmen der Transformation des Handels 26 am 21.10.26, 09:00 Uhr

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